... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.

Liederkranz Schlaitdorf

Wo Männer singen

Wanderung 172  3-tägig bayerischer Wald 144Tradition verpflichtet, und so machten sich die Ruhestandswanderer des Liederkranzes in der letzten Augustwoche zum dreitägigen Ausflug in den Bayerischen Wald auf.

In aller Frühe ging es dienstags in einem vollgepackten Kleinbus und dem PKW des Organisators des Ausflugs, Werner Bartels, los, und nach einer Frühstückspause in der Nähe von Dasing war die Gruppe rechtzeitig zum Mittagessen in der Unterkunft, nämlich im Zwieseler Waldhaus in der Nähe von Zwiesel.

Manch einer der Wanderer hätte sich nach dem Essen gerne einen Mittagsschlaf gegönnt, aber: Man fährt ja nicht zu Schlafen in den Bayerischen Wald! Und so wanderte man am Nachmittag zum Schwellhäusle, einem historischen Gasthaus, märchenhaft gelegen, wo man ein spezielles Bier dieser Gegend, das dunkle Dampfbier, genießen konnte.

Zurück im Zwieseler Waldhaus wurde ausgiebig zu Abend gegessen und natürlich das eine oder andere Glas Wein und Bier getrunken bis sich die Wanderer in ihre Zimmer zurückzogen.

Pünktlich um 9.00 Uhr am nächsten Tag war der Start zu der Tageswanderung zum „Großen Falkenstein“, einem Ziel mit einem großartigen Ausblick in die Täler des Bayerischen Waldes. Mehr als 600 Höhenmeter waren bei einer Wanderstrecke von bald 7 km zu bewältigen, es ging also stetig über Stock und Stein aufwärts, für die Ruheständler kein unüberwindliches Hindernis, wusste doch jeder, dass unter dem Gipfelkreuz die Schutzhütte zu einem zünftigen Vesper einlud. Frisch gestärkt ging es anschließend etwas bequemer auf einem Waldsträßchen bergab zurück zur Unterkunft.

Für den nächsten Tag war die Rückfahrt mit einer Unterbrechung in Regensburg vorgesehen. War das Wetter in Zwiesel am Vortag noch trüb, so empfing uns die Hauptstadt der Oberpfalz mit blauem Himmel und Sonnenschein, ideal für einen Bummel durch die historische Altstadt mit dem berühmten, mehr als 800 Jahre alten Dom.

Auch Bummeln macht hungrig, und so kehrten die 13 Ruhestandswanderer im Innenhof des Traditionslokals Bischofshof ein um wie früher die Fürsten und Kaiser bayerische Schmankerl zu essen, bevor die beiden Fahrer zur Rückfahrt ins heimische Schlaitdorf

bliesen.

Es war ein bestens gelungener 3-Tagesausflug, der wieder zeigte, wie harmonisch die Liederkränzler zusammenstehen und sich aufeinander verlassen können.

rosen-schlaitdorfBereits einen Abend vor ihrem letzten Auftritt am Serenadenabend im Pfarrhof verabschieden die Liedermänner zu Schlaitdorf Ihre liebgewonnene Chorleiterin Silvia Götz. Wie bereits berichtet, wird Silvia Götz die Region Stuttgart verlassen, so dass es Ihr auch nicht mehr möglich ist, den Chor zu leiten.

Ein notwendiger, aber sehr wehmütiger Abschied für beide Seiten. Denn es hat sich gleich zu Beginn der Zusammenarbeit herausgestellt, dass der Chor mit der neuen Tonangeberin bestens harmoniert. Gesanglich und – noch viel wichtiger – menschlich. Und wie Silvia Götz für sich erfahren hat, „ist das Besondere in Schlaitdorf die Herzlichkeit die im Wappen und in den Menschen beheimatet ist“.

Dies hat auch den Ausschlag gegeben, dass Silvia Götz eine ungeplante Interims-Chorstelle zu einem Dauerengagement werden ließ. Wie sie heute sagt: „Schlaitdorf war (und ist weiterhin) für mich ein unglaublicher Glücksgriff …“

Und man sieht es ihr an! Weiterlesen

ewaldEwald, wir haben Dich seit zwei Jahren als begeisterten Sänger in unseren Reihen. Du hast doch zuvor schon in anderen Chören gesungen?

Ich singe schon sehr lange und das mit großer Freude und Begeisterung. Das liegt wohl in der Familie. Angefangen hatte ich in meinem Wohnort Pliezhausen beim Männergesangverein. Bei dem ich fast 20 Jahre gesungen habe.

Nebenher habe ich zusammen mit einigen anderen Sängern aus dem Männergesangverein Pliezhausen in Schlaitdorf bei den Musikfreunden Schlaitdorf angefangen im gemischten Chor zu singen.

Dann hast Du also Deine zweite Sängerkarriere einst in Schlaitdorf gemacht?

Mir hat es bei den Musikfreunden ausgesprochen gut gefallen und ich war fast von Anfang bis zum Ende des Chores mit dabei. Nach 25 Jahren hat sich der Chor zu meinem Leidwesen, muss ich sagen, aufgelöst.

Warum hat das denn dann mit dem Liederkranz so lange gedauert? Das Auto fand nach so vielen Jahren doch schon von selbst nach Schlaitdorf?

Da einige Sänger, welche bei den Musikfreunden Schlaitdorf mitgesungen haben, auch im Liederkranz singen wie Axel, Erwin, Siegfried und mir das natürlich bekannt war, wurde ich mehrfach immer mal wieder angesprochen doch jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf mit Singen einzusteigen, da ich jetzt als Sänger sozusagen arbeitslos geworden war. Na ja, so ganz stimmte das auch nicht, weil ich noch im Werkschor meiner Firma mitsinge.

Aber in Schlaitdorf – „von Feldern und Wäldern umgeben“ – nicht mehr singen zu können führte doch sicherlich zu Entzugserscheinungen! Oder gab es noch andere „Motivatoren“?

Am meisten zu meiner Entscheidung mit beigetragen hat meine frühere Mitsängerin Marietta, welche bei den Chorproben der Musikfreunde immer direkt vor mir saß und die mich sehr oft darauf angesprochen hat.

Auf unsere Frauen ist eben Verlass!

Ja, und dann kam dieses Konzert mit den Seemannsliedern und Country-Songs zusammen mit den Knurrhähnen, was mich sehr begeistert hat. Da stand mein Entschluss fest, ja ich singe ab jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf. Danach war ich von Erwin eingeladen zur letzten Singstunde vor den Ferien bei Bernhard im Garten. Ich war Fremder, aber das blieb ich nicht lange. Das ist jetzt fast 3 Jahre her und ich muß sagen, ich habe es keine Sekunde bereut. Ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen Verein.

Das freut uns außerdordentlich – was macht das gewisse Etwas aus, was gefällt Dir besonders?

Hier stimmt die Harmonie untereinander und es wird eine liebevolle Kameradschaft gepflegt. Auch die Chorleiterin, welche uns nun leider aus verständlichen persönlichen Gründen wieder verläßt, hat mir sehr imponiert und mich angespornt zu Höchstleistung für jeden Chorvortrag oder Konzert, wie das letzte Konzert zusammen mit den schweizer Freunden aus Diessbach. Dieses alte Schwäbisch mit den seltsamen Wörtern und der eigenartigen Betonung das war neu und eine Herausforderung für mich. Im Liederkranz bin ich unter Freunden und singe gerne und mit viel Engagement, weil hier ALLES passt.

Vielen Dank für das Kompliment das ich gerne stellvertretend entgegennehme.  Ich muss sagen, die „Blitzhäuser“ sind aber auch auf zack.

Ich bin zwar kein Schlaitdorfer, aber ich mache mich immer mit Freude auf den Weg hierher.

Jetzt eine Frage an einen erfahrenen Fuchs des Chorgesangs: Was verrät Dir der Blick nach vorne?

Ich denke, dass der Chor sich eine tolle Basis erarbeitet hat die zu MEHR anspornt. Ich denke auch an Neue und auch Jüngere die Freude am Chorgesang haben und denen ein stimmiges Umfeld wichtig ist.

Außerdem bin ich sehr gespannt auf unsere neue Chorleiterin und neue Chorliteratur.

Ja, der Chor ist immer in Bewegung ..

Stimmt und außerdem wandre ich, seitdem ich im Vorruhestand bin gerne und regelmäßig einmal im Monat mit den Ruhestandswanderern vom Liederkranz.

Ewald, vielen Dank für Deine Bereicherung.

Es hat ein wenig gedauert – aber der Liederkranz Schlaitdorf ist jetzt ONLINE zu erreichen.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen interessante Informationen und Bereichte jetzt frei Haus liefern können.

Sicherlich gibt es noch Dinge die Ihnen auffallen oder beim Besuch der Seiten einfallen, die man doch auch aufnehmen sollte.

Bitte informieren Sie uns per Mail oder folgen Sie unserer anonymen Umfrage – Ihre Meinung ist uns wichtig.

 

stuhlfreiDes Senga im Chor wär scho recht, wenn blos der Verei it wär.

Gemeint ist – wenn nur nicht noch weitere Verpflichtungen dazukommen, die Termine und Engagement abverlangen.

Und tatsächlich – der Trend betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, ob Kindergarten, Schule, Vereine, Beruf und sonstige Hobbys die einem den Terminkalender so nebenbei füllen.

Ganz zu schweigen von den Aufgaben rechts und links die dann auf einen lauern, wenn man sich zu nahe an den Aktonskreis heranwagt.

Wir vom Liederkranz haben das Dilemma erkannt und reagiert: ab sofort gibt es die „Gastsänger“

Gastsänger können ganzjährig oder selektiv an Proben und Auftritten teilnehmen.  Auf Spendenbasis kann ein Gastsänger nach seinem Ermessen den Verein unterstützen.

Wir sind sicher, dass dadurch eine wichtige Hemmschwelle beseitigt ist. Genießen Sie doch einfach ein paar entspannende Stunden beim Liederkranz.

 

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"

Was uns interessiert …

Das Interview

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