... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.

Liederkranz Schlaitdorf

Wo Männer singen

Es hat ein wenig gedauert – aber der Liederkranz Schlaitdorf ist jetzt ONLINE zu erreichen.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen interessante Informationen und Bereichte jetzt frei Haus liefern können.

Sicherlich gibt es noch Dinge die Ihnen auffallen oder beim Besuch der Seiten einfallen, die man doch auch aufnehmen sollte.

Bitte informieren Sie uns per Mail oder folgen Sie unserer anonymen Umfrage – Ihre Meinung ist uns wichtig.

 

stuhlfreiDes Senga im Chor wär scho recht, wenn blos der Verei it wär.

Gemeint ist – wenn nur nicht noch weitere Verpflichtungen dazukommen, die Termine und Engagement abverlangen.

Und tatsächlich – der Trend betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, ob Kindergarten, Schule, Vereine, Beruf und sonstige Hobbys die einem den Terminkalender so nebenbei füllen.

Ganz zu schweigen von den Aufgaben rechts und links die dann auf einen lauern, wenn man sich zu nahe an den Aktonskreis heranwagt.

Wir vom Liederkranz haben das Dilemma erkannt und reagiert: ab sofort gibt es die „Gastsänger“

Gastsänger können ganzjährig oder selektiv an Proben und Auftritten teilnehmen.  Auf Spendenbasis kann ein Gastsänger nach seinem Ermessen den Verein unterstützen.

Wir sind sicher, dass dadurch eine wichtige Hemmschwelle beseitigt ist. Genießen Sie doch einfach ein paar entspannende Stunden beim Liederkranz.

 

Da Silvia Götz, aus familiären Gründen, die Region Stuttgart verlässt, war der Verein schweren Herzens gezwungen, einen Ersatz zu suchen. Es galt die drohende Lücke fachlich und menschlich ebenbürtig zu schließen. Dies erschien zunächst gänzlich unmöglich.

Aber wo ein Wille ist … da ist meist auch ein passender Chorleiter.

Da sich die Liederkränzler, in den über drei wertvollen Jahren, mit ihrer Silvia Götz an die femininen Winkelzüge einer Dirigentschaft gewöhnt haben, war es für uns eine tolle Überraschung, dass wir ausgerechnet wieder auf eine ebensolche Persönlichkeit getroffen sind.

tsTania Schneider aus Kirchintellinsfurt wird ab September 2013 bei den Männern des Liederkranzes den Ton angeben. “Leider nur zwei Stunden in der Woche…”, hört man einen Sänger nach einer gemeinsamen Übungsrunde sein Bedauern äußern.

Frau Schneider leitet mehrere Chöre im Erwachsenen- Kinder- und Jugendbereich und verfügt über viel Erfahrung im Einstudieren und Präsentieren von Chorliteratur. Sie ist selbst als klassische Sängerin in Konzertsälen und Kirchen zu hören, deshalb ist professionelle Stimmbildung zu Beginn jeder Probe eine Selbstverständlichkeit.

Alle Sänger vom Liederkranz freuen sich auf die baldige Zusammenarbeit.

Weiteres zur Person und Arbeitsweise finden Sie hier.

Neues starten, um Vorhandenes zu festigen

Seit Mitte 2013 haben wir intern eine Arbeitsgruppe installiert, welche die Aufgabe hat, in den nächsten 5 Jahren, die Wege zu ebnen, um das Chor- und Vereinsleben gesanglich, personell sowie wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Wir sind der festen Überzeugung, dass der Bedarf am Singen riesig ist, da die Belastungen in der Gesellschaft für den Einzelnen ständig zunehmen, und stützende Strukturen (Großfamilie) aufweichen:

Die Zusammenhänge sind so einfach wie genial, dass mancher Arzt dies gerne auch mal rezeptieren würde (vielleicht übernehmen es dann bald die Kassen):

  • Singen baut Stress ab
  • Singen in der Gemeinschaft bringt sozialen Kontakt und Halt
  • Singen steigert das positive Lebensgefühl und macht glücklich
  • Eckart Toll würde sagen, singen hält einen in der Gegenwart was einen riesigen Erholungseffekt bringt.
  • Man lernt endlich Lieder die man sonst nur so vom hören kennt.
  • Man kräftigt und bildet die Stimmbäder, was einem daheim auch nicht schadet …

Auf dieser Plattform informieren wir Sie über den Status sowie die nächsten Entwicklungsschritte des Chors.

Nehmen Sie aber nicht nur teil an unserer Arbeit, sondern seien Sie aktiv dabei. Besuchen Sie unsere Events oder schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei – gerne auch als Gastsänger.

In der langjährigen Geschichte des Liederkranzes gab es viele Höhen und Tiefen. In der Jubiläumsschrift zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 1976 ist u.a. nachzulesen, dass bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts und zwar in den Jahren 1898 und 1899 in Erwägung gezogen wurde, den Verein aufzulösen, den Kassenbestand „zu verputzen“ und die Vereinsfahne zu verkaufen. Umso erfreulicher, dass es danach und in den 20-er Jahren bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges und mit Beginn der 50-er Jahre eine positive Entwicklung gegeben hat und viele mitgeholfen haben, dass der damals schon traditionsreiche Männerchor weiterbestehen konnte.

Bereits in den 50-er Jahren bestand auf privater Ebene eine Freundschaft mit dem Männerchor Diessbach (Schweiz). Durch einen Besuch des Liederkranzes Schlaitdorf in der Schweiz wurden die ersten Kontakte auf Vereinsebene geknüpft.

Wenn man zurückdenkt war es nicht selbstverständlich, dass in dieser Zeit Schweizer Bürger wohl gesonnen gegenüber Deutschen waren, umso erstaunlicher, dass aus dieser Verbindung von ursprünglich einzelnen Familien eine Sängerfreundschaft geworden ist.

Zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Schlaitdorf im Jahre 1988 hat man sich dieser Verbindung erinnert und die Sängerfreunde aus der Schweiz eingeladen. Daher ist das Jubiläum 925 Jahre Schlaitdorf in diesem Jahr auch für uns ein Anlass 25 Jahre Chorfreundschaft mit dem Männerchor Diessbach mit einem gemeinsamen Konzert zu würdigen. Seit dieser Zeit besuchen sich die Chöre abwechselnd in Diessbach und in Schlaitdorf.

Unser Konzert am 20. April 2013 steht unter dem Motto „25 Jahre Chorfreundschaft“. Das Thema – Mundart – „Es muss nicht immer Hochdeutsch sein“ passt zu uns wie auch zu unseren Schweizer Freunden. Diese herzliche Freundschaft rührt daher, dass beide Chöre gleiche Ziele und Interessen haben und die Kameradschaft pflegen.

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"

Was uns interessiert …

Das Interview

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