Wandern

Paradiestour Schlichemklamm Wanderung Nr. 286

Am Mittwoch, dem 9. August 2023 fuhren die Ruhestandswanderer, mit 2 Autos über die B27 nach Tübingen. Von dort ging es über die B 28 über Rottenburg auf die Autobahn A 81. Bei Oberndorf fuhren wir über die Ausfahrt Richtung Alpirsbach und dann auf die K5500 nach Epfendorf im oberen Neckartal. Vom Startpunkt am Sportplatz Epfendorf ging es zurück zum Butschhofweg, Richtung Neckar, dann bogen wir rechts ab Richtung Steinet und kamen ins Schlichemtal. Wir hielten uns links der Schlichem und gingen durch den Wald „Steinhalde“ bergauf. Dann überquerten wir die Schlichem und besichtigten die Ruine Irslingen. Von der Burg aus dem 12. Jahrhundert sind noch große Teile der Burgmauer erhalten. Dann ging es weiter zum Butschhof. Da nahmen wir uns Zeit für die Schlichemklamm. Die Klamm ist eine wildromantische Landschaft, mit zahlreichen Gumpen und Wasserfällen vor der Kulisse steiler Felswände. Weiter ging es Richtung Ramsteiner Mühle. Dort verließen wir den Schlichemwanderweg und gingen über die gedeckte Brücke nach links. Auf der Höhe ging es nochmal links und danach zum Hofgut Ramstein. Wo wir unsere Mittagsrast hielten. Wir gingen weiter durch Felder und Wälder über den mittleren Esch und den Geißrücken. Wir bogen wieder links ab, auf naturnahen Wegen über die Kreuzhalde abwärts. Im Kapfwald lohnte sich der Abstecher zum Kapfkreuz, mit einer wunderbaren Aussicht über das junge Neckartal. Nun ging es weiter hinab zum Neckar, mit Blick auf die Mündung der Schlichem in den Neckar, zum Ausgangspunkt unserer Tour. Nach dieser abenteuerlichen Wanderung sind wir zum Abschluss im Gasthaus Adler, einem deutschen Restaurant, mit sehr guter Küche eingekehrt.

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Auf der Spur der Kelten am Heidegraben – Wanderung Nr. 280

Wir fuhren in Fahrgemeinschaften über Nürtingen, Beuren hoch nach Erkenbrechtsweiler zum Parkplatz Heidegraben. Als 1. Highligt machten wir einen kleinen Abstecher zum Keltischen Zangen Tor G. Das keltische Oppidum „Heidengraben“ ist mit ca. 18 qkm die größte stadtähnliche Anlage auf dem europäischen Kontinent gewesen. Es wurde in der Spätlatènezeit um 120 v. Chr. auf der vorderen Alb gegründet und wohl 70 v. Chr. aufgegeben. Insgesamt 8 Toranlagen, sogenannte Zangentore kontrollierten den Zugang zur Anlage. Eines der Außentore ist das nördlich von Erkenbrechtsweiler gelegene Zangentor G, welches 2020 restauriert wurde.

Dem blauen Dreieck folgend, wanderten wir fröhlich bis zum Beurener Fels, wo uns ein fantastischer Rundblick erwartete. Hinüber zum Hohenneuffen, hinunter nach Beuren und weithin bis auf die Fildern. Dann mußten wir wieder einen Kilometer zurück und bogen rechts ab, hinunter bis zum ehemaligen Sportplatz von Beuren. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu unserer Grillstelle über der anderen Strassenseite. Sehr idyllisch im Talkessel gelegen, war dort eine Grillstelle mit Sitzgelegenheit und eine Schutzhütte vorhanden.

Nach der zünftigen Mittagsrast wanderten wir oberhalb von Beuren auf einem Halbhöhenweg am Waldrand entlang. Auf dem Keltenweg wanderten wir wieder steil bergauf auf die Hochfläche von Erkenbrechtsweiler zum Brucker Fels. Nach einem letzter Blick Richtung Kirchheim/Teck und ins Lenninger Tal erreichten wir zufrieden wieder unseren Parkplatz.  Das war Alfred’s erste Wanderung als unser neuer Wanderführer. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Wanderung. Zum Abschluß dieser Wanderung kehrten wir in der Sportgaststätte in Böhringen ein.

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