... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.

Liederkranz Schlaitdorf

Wo Männer singen

Nach 2-jähriger Coronazwangspause fand am Samstag, dem 21. Januar 2023 wieder ein Familienabend statt. Vorstand und Vizechorleiter Matthias Kohn begrüßte alle Gäste und dirigierte die 1. Lieder. Anschließend eröffnete er das Buffet. Nach dem sich alle gestärkt hatten erfolgten die Ehrungen. Die 3 Vorstände Alexander Zäh, Matthias Kohn und Ewald Münzinger ehrten 1 neues Mitglied, 7 fleißige Sänger und 12 Sänger und Mitglieder. Gudrun Peters wurde 1 Flasch Wein als neuem Mitglied überreicht. Die fleißigen Sänger Hans Stötter, Volker Kohn, Matthias Koh, Sebastian Kohn, Rolf Waiblinger, Oliver Gelpke und Alexander Zäh erhielten jeder 1 Flasche Wein. Es folgten die Ehrungen für aktives Singen und langjährige Mitgliedschaft:

25 Jahre Mitgliedschaft: Johann (Hans) Keller          Urkunde + Ehrennadel Silber + Wein
                                       Margarete Lindemann       Urkunde + Ehrennadel Silber + Wein

30 Jahre aktives Singen: Johann (Hans) Stötter         Urkunde + Wein

30 Jahre Mitgliedschaft: Matthias Kohn                    Urkunde + Wein
                                        Dirk Weinhardt                  Urkunde + Wein

40 Jahre Mitgliedschaft: Edgar Heim                        Urkunde + Wein
                                        Gunter Thiele                    Urkunde + Ehrennadel Gold + Wein +
                                                                                  Ehrenmitgliedschaft
                                        Rudi Zizelmann                 Urkunde + Ehrennadel Gold + Wein +
                                                                                  Ehrenmitgliedschaft

50 Jahre Mitgliedschaft: Erwin Fritz                          Urkunde + Ehrennadel Gold + Wein +
                                                                                  Ehrenmitgliedschaft

60 Jahre Mitgliedschaft: Werner Bronni                   Urkunde + Wein
                                       Rainer Reusch                    Urkunde + Wein

70 Jahre Mitgliedschaft: Albrecht Hiemer                Urkunde + Wein

Irmgard Bronni unterhielt im Anschluss an die Ehrungen das Publikum mit knitziger schwäbischer Mundart.

Die Sänger sangen weitere Lieder dirigiert von Dirigentin Tania Hiby.
Ein Ständchen das coronabedingt ausfiel wurde für Margarete Lindemann nachgeholt.

Nach einer Kaffee- und Kuchenpause konnte sich das Publikum an einer sehr schönen Bilderschau über das Geschehen im Verein im vergangenen Jahr erfreuen. Alfred Kuon hatte diese freundlicherweise für diesen Abend erstellt und vorgeführt. Allen Helfern beim Aufbau- und Abbau, in der Küche, Dekoration, den Organisatoren für Essen und Getränke, den Sängerfrauen für die leckeren Salate, Torten und Kuchen, Irmgard und Alfred ein herzliches Danke. Ein schöner gelungener Abend im Kreise der Liederkranz-Familie ging seinem Ende entgegen.

Am Freitag, den 20. Januar 2023 hatte Bürgermeister Sascha Richter die Bürger von Schlaitdorf zum Neujahrsempfang ins Gemeindezentrum Hofstatt eingeladen. Viele haben das Angebot genutzt und sind zahlreich erschienen. Der Liederkranz Schlaitdorf hat die Veranstaltung musikalisch umrahmt.

Gleich zu Beginn sangen die Männer das Freundschaftslied.

Bürgermeister Sascha Richter begrüßte den Landtagsabgeordneten Nikolas Fink, alle Schlaitdorfer Bürger und Gäste recht herzlich und freute sich, dass so viele seiner Einladung gefolgt sind. Er berichtete über seinen ersten Neujahrsempfang in 2020 nach seiner Wahl und dass seither kein Neujahrsempfang mehr stattfinden konnte wegen der Coronapandemie. Er sprach von seiner Halbzeit und was er bisher für Schlaitdorf und seine Bürger erreichen konnte. Er hob besonders hervor, dass er gemeindeübergreifend viel erreichen konnte, was Digitalisierung und Neues Amtsblatt mit Nussbaum Medien angeht. Der öffentliche Personalverkehr sei noch nicht optimal, daran arbeiten sie noch. Der Takt sei zu lang. Die Installation einer Ladesäule mit Mietwagen sei erfolgt. Er sei offen für weitere Ladesäulen. Sie haben ein Entwicklungskonzept erstellt. Das Ortsbild soll verschönert werden. Die Beteiligung der Einwohner sei hoch. Er fragte: Was wollen wir? Was ist zu erhalten. Dazu wurde ein Leitbild erstellt. Zu dem Hochwasser August 2021 fand eine Starkregenuntersuchung statt. Ein Glasfaserausbau sei möglich, wenn sich möglichst viele daran beteiligen. Wir leben in einer Zeit wo wir von einer Krise in die nächste kommen. Die Zuweisung der Flüchtlinge hat auch Schlaitdorf übermäßig belastet. Wenn die Flüchtlinge Hilfe brauchen, um zum Arzt oder Zahnarzt zu kommen, rufen Sie auf dem Rathaus an. Die Gemeinde steht im Augenblick finanziell sehr gut da. Wir konnten das Stromnetz zurückkaufen. Das Fleckastüble erhielt eine umfangreiche Renovierung. Ein Besuch lohnt sich. Der Friedhof hat sich positiv verändert. Das neue Wohn- und Geschäftshaus am Ortsrand in dem ein Lebensmittelladen eröffnet wird, ist im Rohbau fertig. Spielplätze wurden erneuert. Eine Mountainbike Strecke ist in Arbeit. Der Neubau eines Pflegeheims mit 75 Betten und 21 betreuten Wohnungen ist am Start.

Im Anschluss sprach Nikolas Fink über die Bedeutung des ländlichen Raumes. Der Liederkranz sang das Schlaitdorfer Lied und Bürgermeister Richter bedankte sich bei den Sängern für ihre Liedbeiträge mit ihren tollen Stimmen. Er bedankte sich bei allen für ihr Kommen und lud ein zum Buffet und guten Gesprächen.

Heute, am 30. Nevember 2022 wandern wir in heimischen Gefilden. Vom GZH in Schlaitdorf wandern wir los auf dem Jakobsweg. Entlang des Höllbachs, auf dem alten Postweg gehen wir nach Neckartenzlingen, überqueren den Neckar über die Fußgänger- und Fahrradbrücke, weiter auf dem Hochwasserdamm in Richtung alte Neckarbrücke. Vorbei an der Gedenkstehle „Gottlob Bauknecht“ (berühmtester Sohn Neckartenzlingens), die Steige hoch zum Naturschutzgebiet Schönrain. Eine floristische Besonderheit des Schönrain ist das bedeutendste Vorkommen in Baden-Württemberg der vom Aussterben bedrohten Herbst-Schraubenstendel oder Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis). Erhalten und gefördert werden soll außerdem der Bestand an gehölzfreien Magerrasen mit einer großen, natürlich vorhandenen Standortvielfalt. Der Hang wird inzwischen wieder intensiv mit Ziegen und Schafen beweidet und darüber hinaus vom Schwäbischen Albverein jährlich gepflegt und betreut. Vom Schönrain gibt es herrliche Ausblicke. Auf dem Neckarweg gelangen wir, entlang des Neckars zur ehemaligen Mühle in Mittelstadt. Wir überqueren noch einmal den Neckar über die Neckarbrücke. Am Schützenhaus Mittelstadt vorbei folgen wir dem Merzenbach Richtung Wasserfall. Über die Brücke gelangen wir nach Pliezhausen. Zum Vesper gibt es Kartoffelsalat und Leberkäse, bei Christel und Ewald zuhause. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast machen wir uns auf den Weg, vorbei am Aussiedlerhof Knecht über den HW3, der oft parallel zum Jakobsweg verläuft, in Richtung Dörnach. Nach einem Spielplatz geht es rechts weg in Richtung Altenriet/Schlaitdorf. Auf dem Jakobsweg mitten durch Altenriet und wieder über den Höllbach zu unserem Startpunkt GZH in Schlaitdorf. Zur Einkehr wartet eine Überraschung auf Euch.

Was hat der Liederkranz Schlaitdorf mit einem Kirchenkonzert in Ohmenhausen zu tun? Durch Vermittlung unserer Dirigentin Tania Hiby, welche gleichzeitig auch den Gesangverein Ohmenhausen dirigiert, kam die Idee auf gemeinsam mit dem Liederkranz Schlaitdorf und dem Gesangverein Ohmenhausen ein Kirchenkonzert zu veranstalten. Am Samstag, 12. November 2022 fand dieses Konzert in der dortigen katholischen St. Johannes Kirche statt. Mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ eröffneten alle 3 Chöre das Programm. Der Frauenchor entführte das Publikum in „Die norwegischen Berge“ und anschließend dem bekannten schwedischen „Gabriellas Song“.

Die Solistinnen Henriette Sayer (Sopran) und Tania Hiby /Alt) sangen über „Die Meere“.

Jetzt war der Männerchor (bestehend aus Männerchor Ohmenhausen und Liederkranz Schlaitdorf) an der Reihe. Die Sänger sangen das „Freundschaftslied“ und „Weit, weit weg“ (von Hubert von Goisern), gefolgt von „Solang man Träume noch leben kann“.

Ein Solo „Ich wollt‘ meine Liebe ergösse sich“ wurde von den beiden Solistinnen vorgetragen.

Ein Wechsel wieder zum Frauenchor: „Siyahamba/let my light shine bright“ mit Soloeinlagen von Tania Hiby. Darauf folgte „Keshet I’vana“ und „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“.

Wieder ein Solo „Zian streckt ihre Hände aus“.

Der Männerchor erfreute die Zuhörer mit einem Gospel „My god is a rock“, den „Klängen der Freude“ und dem „Abendfrieden“.

Die Solistinnen sangen ein französisches Solo „O nuit“.

Zum Finale furioso mit Frauenchor und Männerchor Ohmenhausen wurden die Zuhörer mit einem Stück „Missa brevis a tre voci col organo“ von Michael Haydn, dem weniger bekannten Bruder des berühmten Joseph Haydn, besungen.

Die Gesamtleitung hatte Tania Hiby.

Anschließend wurde zum Sektempfang im Foyer eingeladen.

Ein sehr schönes gelungenes Konzert, das wir gemeinsam gestalten durften. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung. Ganz besonders wurde dieser Klang von über 30 Männerstimmen in einem Chor gelobt, was leider in der heutigen Zeit eine Seltenheit geworden ist.

Am Samstag 17. September fand die erste Schlaitdorfer Musikhocketse statt. Doch dieses Mal war die Hocketse, die der Liederkranz Schlaitdorf normalerweise, wenn kein Coronavirus alles zum Stillstand zwingt, am zweiten Wochenende im September veranstaltet eine ganz andere. Zwei Schlaitdorfer Vereine veranstalteten gemeinsam diese 1. Musikhocketse, der Liederkranz Schlaitdorf und die Musikfreunde Schlaitdorf. Der Samstagabend wurde so zum Musikevent im Gemeindezentrum Hofstatt. Geplant war, dass wir die Hocketse, wie gewohnt im Freien Hinter dem GZH veranstalten, doch spielte das Wetter leider nicht mit. Vorbei waren die schönen, sonnigen warmen Sommerabende. Es wurde richtig nasskalt.

Der 1. Vorstand vom Liederkranz Alexander Zäh hieß alle Gäste, die trotz Regen zu unserer Veranstaltung gekommen sind, recht herzlich willkommen. Er freute sich sehr, dass der Bürgersaal voll war und dass wir uns alle, seit gefühlt 3 Jahren wieder zu einer Hocketse treffen konnten. Er und Vorstand Martin Petzold von den Musikfreunden haben sich vor einigen Wochen darüber unterhalten, ob nicht beide Vereine mal gemeinsam diese Hocketse gestalten und veranstalten können. So gab eins das andere und es wurde in kürzester Zeit dieser gemeinsame Auftritt geplant und veranstaltet. Der Abend wurde mit 6 Liedern vom Liederkranz eröffnet, dirigiert von Vizedirigent Matthias Kohn, alle Lieder wurden Acapella gesungen. Nach kurzer Pause spielten die Musikfreunde Schlaitdorf auf mit mehreren Stücken. Für Bewirtung war von beiden Vereinen gesorgt und Mitarbeiter am Getränkestand und in der Grillbude engagiert worden. Außer den üblichen Roten und Pommes gab es Steak und wilde Kartoffeln mit Knoblauchsoße. Was sehr gut ankam. Es musste nachgeordert werden. Nach einer längeren Pause wurde das Publikum vom breiten Spektrum der Bigband der Musikfreunde sehr gut unterhalten. Zum Schluss waren nochmal die Sänger vom Liederkranz mit Acapella-Chören aus ihrem breiten Repertoire zu hören. Dem Beifall des Publikums und der Zugabe Aufforderung nach zu urteilen, hat es allen gut gefallen und Spaß gemacht. Einfach mal Musik zu hören, sich mal wieder zu treffen, und sich nach langer Zeit auszutauschen – nach über 2 Jahren Corona, einfach schön. Der Abend ging nach gemütlichem Beisammensitzen und guten Gesprächen langsam dem Ende entgegen. Vielleicht bald mal wieder in dieser Form der Zusammenarbeit beider Vereine.

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