... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

2014

Pünktlich vor Weihnachten ist die DVD zum Projekt fertiggestellt worden. Sicherlich war es für die Sonnenkinder eine Überraschung, die DVD am Heiligabend in der Weihnachtspost zu entdecken.

2014-11 AdventCD - 3

Auf der DVD sind drei Filme gespeichert:

  • Aufführung in der Kirche St. Wendelin
  • Make-Of mit vielen Bildern und Mitschnitten aus der Vorbereitungszeit
  • Erntedank – Aufführung der Sonnenkinder

DVD

Wir haben noch weiter DVDs auf Vorrat, die wir gerne gegen eine kleine Spende abgeben. Diese eignet sich auch hervorragend als nachträgliches Weihnachtspräsent bzw. nach Weihnachten ist doch auch immer schon wieder vor Weihnachten.

Sooo, endlich ist 1. Advent. Seit Wochen bereiten sich die Sonnenkinder und der Liederkranz-Sterne-Chor auf Ihren Auftritt im Gottesdienst vor. Diesmal nicht jeder für sich, sondern Männerchor und die Kinder führen gemeinsam ein von Monika Wieder speziell geschriebenes und eingeübtes Adventsspiel auf.

Die Kombination aus Männerchor, „Sonnenkindern“, schwebender Stern, unzähliger Wünsche für unter den Christbaum und natürlich auch viele Wünsche für alle Kinder der Welt machen aus dem Stück „Sterne auf der Erde“ ein einzigartiges Adventsspiel.

Aber jetzt erst mal ganz langsam und von vorne:

Die Schlaitdorfer Kinder beobachten den von Sternen übersäten Adventhimmel. Dabei zieht ein immer größer werdender Stern seine Kreise bis er – Krach – urplötzlich auf die Erde fällt. Sternchen „Schnuppe“ ist aus unerklärlichen Gründen vom Himmel gefallen. Die Schlaitdorfer Kinder sind mit Pflaster und Fürsorge um „Schnuppe“ sehr bemüht, dem Sternlein wieder die Energie für den Aufstieg an den Himmel zu verschaffen.

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Wanderung 183 002Dem Jubiläum „15 Jahre Wandern beim Liederkranz“ wurde im September mit einer spektakulären Tour in den Pfälzer Wald gewürdigt.

Natürlich wurde von Rainer Reusch als Organisator in die drei Tage alles hineingepackt, was die erfahrene Sänger- und Wanderseele schon Monate vorher dem großen Ereignis entgegenfiebern ließ.

Denn Wandern beim Liederkranz hat sich unter Federführung von Albrecht Hiemer in den 15 Jahren zum Kult entwickelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Wanderung einen oder mehrere Tage dauert.

 

Und da die Sängerseele sich am besten auf Schwäbisch ausdrücken kann, hier ein kurzer und leicht zensierter Abriss der Liederkranzwanderrituale:

Ob Friahleng, Sommer, Herbscht oder Wender, emmer sen mir Wanderer onderwegs em schena Schwobaländle. Do geihts so viel schees zom sea, des glaubt ma net. Wenn mir wandred no geits zom Schtard erschd no amol a Brezad vom Albrecht ond no gohts los. Noch de erschte Kilomeder mached mir no au amol a Paus. Do hoisd’s : „Isch des net a Gipfel oder isch des net a Kreizong?“ Do geihts au mol a Schnäpsle. Weiterlesen

…. unter diesem Motto hat der Bezirk Neckar-Erms ein Konzert mit fünf tollen Chören organisiert. Herauszuheben ist Nicole Kümmerle. Ihr Name ist Programm. Sie hat sich aufs Beste darum gekümmert, dass an diesem Abend einfach alles gepasst hat. Herzlichen Dank für die Organisation und die gelungene Moderation!

Darüber hinaus liefen alle Chöre in Höchstform auf und präsentierten ein sensationelles Programm.

Der Liederkranz – mit kleinerer Besetzung – hatte nunmehr die Gelegenheit, Teile des neuen Programms zu präsentieren.

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Stdtanzeiger2Schlaitdorf. 29 Sänger folgen einer attraktiven und talentierten Dirigentin, um mit County-Songs, Truck-Stop, Seemannsliedern, Volksliedern und anderen Klangvarianten zu unterhalten. Das ist der Liederkranz Schlaitdorf. Unsere Redaktion sprach mit dessen Vorsitzenden Gerhard Miller.

Von Boris-Marc Münch – Stadtanzeiger                  

Männerchöre gehören so langsam zu den bedrohten Arten. Auch gemischten Chören fehlen oft männlichen Stimmen. Der Liederkranz hat kein Problem damit. Wie schaffen Sie das?

Die Nachfrage nach Singen ist riesengroß. Wenn ich mit meinen Jungs zwischendurch mal ins Fußballstadion gehe bin ich beeindruckt, wie viele Menschen – egal welcher gesellschaftlichen Prägung – sich munter miteinander zum Singen treffen. Das eigentliche Sportgeschehen könnte man ja am Bildschirm viel besser mitverfolgen, sogar mit Wiederholung und Zeitlupe. Solange also die Nachfrage nach Gesang in der Männerwelt so hoch ist braucht man ja nur darauf hinweisen, dass der Liederkranz viele Aktivitäten mit dem Gesang verknüpft. Insbesondere mit Wandern, Golf spielen, Reisen, Feiern, Menschen treffen und Papier recyceln. Jeder kombiniert das Singen wie er es mag und wie es ihm gut tut.

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Feste soll Mann feiern wie sie fallen. Dass in Diesbach nicht nur Männer feiern, sondern auch Frauen, Freunde und ein ganzes Dorf zum Gelingen des beachtlichen Jubiläums beitragen, war für Insider eine klare Sache. So ist auch der Liederkranz Schlaitdorf gerne der Einladung vom Männerchor Diessbach gefolgt und mit Chor, Frauen und Freunden zum Fest angereist.

Seit 1952 bestehen freundschaftliche Bande zu dem 1000-Seelen-Ort im Berner Seenland, das eine ungewöhnlich herzliche Einwohnerschaft und auch landschaftlich zu Schlaitdorf eine ähnliche reizvolle Halbhöhenlage mit wunderschönem Blick auf den Jura-Höhenzug hat.

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Projektbeschreibung            —>

 Seite für die Projektmänner  —>

Einladung zum Gottesdienst am 1. Advent

Sonntag, 30.11.2014 um 11.00 Uhr in der Kirche St. Wendelin in Schlaitdorf

mit dem besonderen Auftakt in die Adventszeit mit Sterne auf der Erde …

  • gespielt von den Sonnenkindern,
  • musikalisch umrahmt vom Sterne-Chor

 

Sterne-Chor —> Letzte Probe

LKS-prokindi-Sterne-Chor probt für den letzten Schliff am Freitag, 28.11.2014 um 20.30 h

 

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Einmal im Jahr machen wir eine mehrtägige Wanderung, so auch in diesem Jahr.

Am Dienstag 16. Sept. 2014 ist Abfahrt, mit dem Sprinter und einem PKW, zu dem Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung, nach Spirkelbach.  Bevor wir starten, gibt es wie üblich aus dem Kofferraum ein zweites Frühstück (Kaffee mit Kuchen).

Tour 1: „über den Höllenberg“  Eine Tour mit schönen Panoramablicken zwischen Lug und Spirkelbach, an den Felsmassiven Ferkelstein vorbei hinauf zum Gipfel. Von hier aus führt ein Pfad hinunter nach Lug, über den Friedrichsfelsen und zurück nach Spirkelbach. Mit unseren Fahrzeugen fahren wir nun weiter zum „Hotel Felsentor“ nach Hauenstein. Nach einer erholsamen Pause auf der Terrasse, beziehen wir unsere Zimmer und machen uns frisch zum gemütlichen Abendessen.

Nun ist es Mittwoch. Heute ist die Tageswanderung angesagt. Nach dem Frühstücksbüffet, um 9:00 Uhr ist Abfahrt nach Salzwoog. Hier ist der Ausgangspunkt der heutigen Wanderung „Aus dem Salzbachtal zur Burg Lemberg“  13 Km.

Durch eine Moosige Klamm steigen wir gleich sehr steil hinauf, um dann auf einem grasigen Feldweg die Luft wieder zu gewinnen, die der abermals recht steile Schlussanstieg zum großen „Maiblumenfels“ erfordert. Hier ist eine Vesperpause angebracht, zudem uns die Sonne wieder lacht und wir die Hemden trocknen müssen. Weiterlesen


Was war das denn? – Sonne, Sonne, Sonne. In der Tat war der Auftakt am Samstag Sonne pur: im Lachen der Gäste, am Himmel und nicht zuletzt im Herzen aller Liederkränzer.

Denn es war nicht zwingend absehbar, dass das Fest bis weit in die Nacht hinein im Freien ausgetragen werden kann.  Die Gäste waren durchweg positiv angetan von den Neuigkeiten auf der Hocketse. Mit der Schießbude haben wir eine uralte Tradition wieder aufleben lassen. Genau genommen war es eine Wurfbude, da das Werfen mit den Bällen und Darts kindgerechter und somit zeitgemäßer erschien. Die Freude bei den Kindern und Eltern beim Dosengerumpel bestätigte die Einschätzung, denn jeder Wurf gab einen Preis.

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IMG_3387(min)(min)Am 11. August 1999 morgens um 7.00 Uhr starteten wir an der Schule (Gerhard, Albert, Rolf, Rainer, Axel, Karl und ich zu unserer ersten Wanderung.

Von Reichenbach/Fils aus ging es durch das Reichenbacher und Katzenbacher Tal Richtung Hohengehren. Bei einsetzendem strömendem Regen flüchteten wir uns in eine Gerätehütte auf einem Privatgrundstück. Stehend dicht gedrängt vesperten wir unser Handvesper. In Hohengehren angekommen, eigentlich der Anfang der Rückrunde, haben wir uns kurz entschlossen, unsere Wanderung nach Winterbach fortzusetzen (unsere geplanten Kilometer wurden deutlich überschritten!).

Dort angekommen erlebten wir ein Ereignis besonderer Art: Die angesagte Sonnenfinsternis. Zunächst das gespenstische Flattern der Vögel, dann die unheimliche Dunkelheit und Stille in den leeren Gassen. Eine beängstigende Atmosphäre umgab uns.

Zu unserer Mittagspause kehrten wir beim Italiener ein. Zurück wanderten wir über Engelberg nach Hohengehren. Müde dort angekommen, wurde der Wunsch laut, mit dem Bus nach Reichenbach zu fahren. Es gab nicht viel Gegenrede!! Anscheinend hatten wir uns etwas übernommen.

Inzwischen sind wir bei jedem Wetter alle vier Wochen in unserem schönen Ländle, und bei unseren jährlichen 3-Tagestouren auch außerhalb, unterwegs, wenn auch die Strecken etwas kürzer wurden. Wir erwanderten viele Sehenswürdigkeiten, erlebten ereignisreiche Höhepunkte, eine gute Freundschaft ist dabei entstanden. Freuen wir uns auf weitere schöne Wanderungen.

Böny B

Böny B. quetscht und quatscht

Der in Stuttgart lebende Pianist, Akkordeonist und Komponist Böny Birk wird an diesem Sonntagmorgen (Hocketse 31.08.2014 ab 10.00 Uhr) sowohl konzertant einige humorige Eigenkompositionen und Songs darbieten als auch mit Klavier oder Akkordeon gemütliche Hintergrunds- und Begleitmusik spielen.

Für spontane Liedwünsche immer offen, freut er sich auf mutige Solosänger bzw. ein gemeinsames Singen von Pop-, Rock-, Jazzsongs und Volksliedern.

 www.feedbackbrothers.de; www.honey-pie.de; www.swinglebells.dewww.artgenossen-improtheater.dewww.improtheater-wildwechsel.dewww.impro-stuttgart.de

 

singing bulls… natürlich haben die Singing Bulls als Abordnung des Liederkranzes auch einen musikalischen Leckerbissen zum Besten gegeben – dazu aber später mehr.

Im Vordergrund des außergewöhnlichen Auftrittes stand jedoch der kleine Golfball. Genau genommen waren es mehrere Bälle, denn so mancher Strauch, Wald und See hat das begehrte Rund abrupt verschlungen.

Da die Singing Bulls über viel Talent und sehr bewegliche Hüfte verfügen, konnten wir mit drei Teams dennoch herausragende Ergebnisse mit jeweils fast den meisten Punkten einspielen.

Gerne sind wir der Einladung der USO gefolgt um gemeinsam mit vielen US-Armee-Angehörigen und Freunden gemeinsam ein Golfturnier in Hammetweil zu bestreiten. Zugegeben, es war ein gewisses Wagnis quasi direkt von der Singstunde heraus auf den Golfplatz zu marschieren. Strategische Allianzen mit gesangsfreudigen Golfern haben das Event für uns aber gelingen lassen. Schon mit den vorbereitenden Trainings festigte sich der Optimismus, dass wir mithalten können.

Nachdem die erste Anfangsnervosität (wer hat Bälle?, wo spielen wir?, wer spielt wo?, wo gehts zum TEE?, wer hat unser Punktekarte?, unser amerikanischer Mitspieler fehlt!, wo gibt es das Continental Breakfast?) abflauten standen auch schon alle drei Teams auf verschiedenen Bahnen. Mit einem lauten Päng gings los. Nur 350 bis 500 Meter bis zum Loch das man am Horizont vermuten durfte. Driver, Pitscher, Patter, Eisen oder Holz – bei diesem Schlägerwirrwar muss man sich sehr genau überlegen wie der nächste Schlag sein soll. Denn mit der Vorgabe von nur 3-5 Schlägen soll der Ball im Rund versenkt sein. Dann spricht der Golfer von einem PAR. So ging es Loch für Loch über das Hammetweiler Gelände vorbei an Bunkern, Seen, Biotopen und auch Versorgungsstationen, die die Golferseelen wieder aufpoliert haben.

Nach dem Spiel ist vor dem Feiern: So haben alle Teams zusammen gemeinsam auf der Terrasse ihre  Erfolge gefeiert und Preise entgegengenommen. Wenn wir das richtig verstanden haben, ging das Turnier untentschieden aus, da alle  Teams 18 Loch gemacht haben. Bei schönem Barbeque und „kühlen Blonden“ konnten die neuen Erfahrungen rege ausgetauscht werden.

Singing Bulls

Zum Abschluss haben die deutsch-amerikanischen Singing Bulls noch ein  schönes Lied präsentiert, was uns beim Singen unangefochten den 1. Platz eingebracht hat.

Unser herzlicher Dank geht an Marcia und Clark die uns diesen schönen Tag ermöglicht haben.

 

AbschlagDer Liederkranz bereitet sich akribisch auf das große Finale auf dem Golfplatz  Hammetweil vor.

Hier spielen am 02.08.2014 die „Singing Bulls“ gegen erlesenste Mannschaften die von weit her anreisen. Zum Teil sogar bis von  Übersee.

Für alle die mit diesem Ballsport noch nicht so vertraut sind sei gesagt: Das Runde muss ins Runde. Leider führte das bislang einstudierte Dribbling nicht zu den gewünschten Ergebnissen, da zum Schluss immer alle Mannschaften 18 „Tore“ geschossen haben werden. Somit wird das enge Ballführen – im Gegensatz zur gewonnen WM – eher als Handicap gesehen.

beine x

Wichtig ist, dass man dem Ball  schon vorneweg eine gute Flugbahn wünscht und sich hierzu etwas nach vorne beugt – sayonara.

Wenn alles gut geklappt hat, ist der Stand aufrecht und die Beine befinden sich geordnet in symmetrischer Ausrichtung zum Golfschläger.

Golfbeine

Dabei sollte natürlich darauf geachtet werden, dass der Golfschläger nicht zu klein gewählt wird. Obwohl er sehr geschmeidig in der Hand liegt – Vorderlader ermöglichen zwar eine verbesserte Kommunikation per Rauchzeichen, allerdings erfordert dieser Schlägertype eine sehr anspruchsvolle Technik da auf den Knien gespielt wird. Mit etwas Glück lässt sich nach dem Schlag der Knoten in den Beinen auch wieder lösen.

Lasst uns jetzt den Pott holen!!!   Bruuuuuuuaahhhhh!!!

Zum Turnierbericht —>

Zunächst wandern wir auf einer historischen Holzbrücke über die Donau und weiter auf guten Waldwegen bergan in Richtung Irndorf zu unserem ersten Ziel, dem Spaltfelsen, von dem wir einen prächtigen Blick auf das Kloster haben. Bei den Sportanlagen von Irndorf liegt unsere Grillstelle neben dem Tennisheim. Die Wirtin öffnet an unserem Wandertag gerne, um Getränke, Kaffee und Kuchen und ein Eis anzubieten.

Zurück zum Trauf des Tales erreichen wir den zweiten Aussichtsfelsen, den Rauen Stein. Der Blick von hier geht über das Donautal hinüber zur Burg Wildenstein. Am Trauf entlang wandern wir am Felsengarten vorbei zum Eichfelsen. Hier liegen die Burgen Wildenstein und Werenwag gegenüber und unter uns das berühmte Donau-Panorama.

Unser Wanderweg geht jetzt wieder hinunter zur Donau. An ihr entlang wandern wir zurück. Die Felsen ragen manchmal bis zum Fluss, so dass ab und zu kleine Anstiege notwendig sind.

Den Ausklang der traumhaften Wanderung war im Restaurant Pelikan in Beuron.

Nachdem auf der Wanderroute mehrere Jägersitze auf dem Boden lagen kam die Frage auf: – WARUM?

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Die Antwort ist so einfach wie genial: Im Liegen kann man eben besser schießen!

Herzlichen Dank und unseren Chef-Wanderer für die Organisation und an alle Wanderfrauen die unsere sonst übliche Männerrunde auf sonnige Weise bereichert haben.

 

 

Der Ausflug in diesem Jahr hat uns in die nähere Umgebung geführt. Wir sind mit dem Bus nach Schlat in die Nähe von Göppingen gefahren. Um die Lage genauer zu beschreiben: Schlat liegt zwischen Deggingen und Göppingen direkt unterhalb des Wasserbergs mit seinem Wanderheim, also in einer landschaftlich schönen Gegend. Auf dem Programm stand der Besuch der Getränke-Manufaktur Jörg Geiger und eine Führung durch die Streuobstwiesen rund um Schlat.

Zur Begrüßung erhielten wir zur Verkostung zwei alkoholfreie PriSeccos (PriSecco ist ein registriertes Markenzeichen: ® – Prickelt wie Secco, ganz ohne Alkohol – so ist die Wortzusammensetzung!), gewonnen aus Obst und Beerensäften unter Beifügung von Gewürzen! Geht so etwas? Jörg Geiger hat uns seine bisher kreierten Obstweine vorgestellt und darüber gesprochen welche Apfel- und Birnensorten er dafür verwendet. War es bisher mucksmäuschenstill, so haben sich jetzt einige zu Wort gemeldet und Obstsorten genannt, die bei uns auch wachsen, z.B. Bittenfelder, Boskop, Gelbmöstler , Nägelesbirne nur um einige zu nennen. Als „Zutat“ werden je nach Ausbau der Obstweine diese Erzeugnisse mit Zitronenverbene, Borretsch, Schafgarbe, Douglasienspitzen, Gewürzen, gedämpftem Eichenlaub und –reisig angereichert, so dass diese Vielfalt an Priseccos entsteht. Das war uns natürlich neu. Jörg Geiger verstand es informativ, umfangreich und teils auch spaßig von seiner Arbeit zu erzählen. Nun durften wir seine Produktion – „Manufaktur“ besichtigen und wir konnten sehen, wie aufwändig die Herstellung dieser edlen Obstweine ist.

Zum Abschluss der Führung haben wir in seinem „Sektkeller“ noch einen Birnenschaumwein von der Champagnerbratbirne verkostet.

Nach dieser anregenden Exkursion war bereits Zeit zum Mittagessen. Die an das Restaurant angrenzende ehemalige Scheune dient jetzt als Speisesaal. In diesem geschmackvoll restaurierten Ambiente wurde das Essen vom Buffet angeboten. Es gab als Vorspeise Salate, Ziegenfrischkäse, Lammsalami, als Hauptgerichte konnte man unter den schwäbischen Spezialitäten wie Sauerbraten, geschmälzten Maultaschen, geschmorten Schweinebäckchen auswählen oder auch von allem etwas nehmen. Als Beilage unter anderem einen „schlonzigen“Kartoffelsalat. Alles ganz lecker gekocht , kredenzt dazu die passenden PriSeccos aus Gewürzluike und Oberösterreicher Weinbirne.

Der nachfolgende Spaziergang nach diesem guten Essen führte uns durch die gepflegten Streuobstwiesen bergan zu einer Scheune in der Tische und Bänke deponiert waren und PriSeccos für uns bereit standen. Und weil es ein so warmer und sonniger Maientag war konnten wir an diesem Platz noch länger verweilen. In froher Runde wurde gesungen und geschwätzt und die Erwachsenen haben mit den Kindern Faul-Ei gespielt. Auf dem gesamten Weg wurden wir auf Tafeln informiert über dieses bedeutende Ökosystem mit seiner herausragenden Artenvielfalt.

Dank an den 2. Bass, ganz besonders an Alex, der dieses Ziel für uns ausgesucht und diesen Ausflug organisiert hat.

 

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