... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Allgemein

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Heute, am 30. Nevember 2022 wandern wir in heimischen Gefilden. Vom GZH in Schlaitdorf wandern wir los auf dem Jakobsweg. Entlang des Höllbachs, auf dem alten Postweg gehen wir nach Neckartenzlingen, überqueren den Neckar über die Fußgänger- und Fahrradbrücke, weiter auf dem Hochwasserdamm in Richtung alte Neckarbrücke. Vorbei an der Gedenkstehle „Gottlob Bauknecht“ (berühmtester Sohn Neckartenzlingens), die Steige hoch zum Naturschutzgebiet Schönrain. Eine floristische Besonderheit des Schönrain ist das bedeutendste Vorkommen in Baden-Württemberg der vom Aussterben bedrohten Herbst-Schraubenstendel oder Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis). Erhalten und gefördert werden soll außerdem der Bestand an gehölzfreien Magerrasen mit einer großen, natürlich vorhandenen Standortvielfalt. Der Hang wird inzwischen wieder intensiv mit Ziegen und Schafen beweidet und darüber hinaus vom Schwäbischen Albverein jährlich gepflegt und betreut. Vom Schönrain gibt es herrliche Ausblicke. Auf dem Neckarweg gelangen wir, entlang des Neckars zur ehemaligen Mühle in Mittelstadt. Wir überqueren noch einmal den Neckar über die Neckarbrücke. Am Schützenhaus Mittelstadt vorbei folgen wir dem Merzenbach Richtung Wasserfall. Über die Brücke gelangen wir nach Pliezhausen. Zum Vesper gibt es Kartoffelsalat und Leberkäse, bei Christel und Ewald zuhause. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast machen wir uns auf den Weg, vorbei am Aussiedlerhof Knecht über den HW3, der oft parallel zum Jakobsweg verläuft, in Richtung Dörnach. Nach einem Spielplatz geht es rechts weg in Richtung Altenriet/Schlaitdorf. Auf dem Jakobsweg mitten durch Altenriet und wieder über den Höllbach zu unserem Startpunkt GZH in Schlaitdorf. Zur Einkehr wartet eine Überraschung auf Euch.

Was hat der Liederkranz Schlaitdorf mit einem Kirchenkonzert in Ohmenhausen zu tun? Durch Vermittlung unserer Dirigentin Tania Hiby, welche gleichzeitig auch den Gesangverein Ohmenhausen dirigiert, kam die Idee auf gemeinsam mit dem Liederkranz Schlaitdorf und dem Gesangverein Ohmenhausen ein Kirchenkonzert zu veranstalten. Am Samstag, 12. November 2022 fand dieses Konzert in der dortigen katholischen St. Johannes Kirche statt. Mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ eröffneten alle 3 Chöre das Programm. Der Frauenchor entführte das Publikum in „Die norwegischen Berge“ und anschließend dem bekannten schwedischen „Gabriellas Song“.

Die Solistinnen Henriette Sayer (Sopran) und Tania Hiby /Alt) sangen über „Die Meere“.

Jetzt war der Männerchor (bestehend aus Männerchor Ohmenhausen und Liederkranz Schlaitdorf) an der Reihe. Die Sänger sangen das „Freundschaftslied“ und „Weit, weit weg“ (von Hubert von Goisern), gefolgt von „Solang man Träume noch leben kann“.

Ein Solo „Ich wollt‘ meine Liebe ergösse sich“ wurde von den beiden Solistinnen vorgetragen.

Ein Wechsel wieder zum Frauenchor: „Siyahamba/let my light shine bright“ mit Soloeinlagen von Tania Hiby. Darauf folgte „Keshet I’vana“ und „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“.

Wieder ein Solo „Zian streckt ihre Hände aus“.

Der Männerchor erfreute die Zuhörer mit einem Gospel „My god is a rock“, den „Klängen der Freude“ und dem „Abendfrieden“.

Die Solistinnen sangen ein französisches Solo „O nuit“.

Zum Finale furioso mit Frauenchor und Männerchor Ohmenhausen wurden die Zuhörer mit einem Stück „Missa brevis a tre voci col organo“ von Michael Haydn, dem weniger bekannten Bruder des berühmten Joseph Haydn, besungen.

Die Gesamtleitung hatte Tania Hiby.

Anschließend wurde zum Sektempfang im Foyer eingeladen.

Ein sehr schönes gelungenes Konzert, das wir gemeinsam gestalten durften. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung. Ganz besonders wurde dieser Klang von über 30 Männerstimmen in einem Chor gelobt, was leider in der heutigen Zeit eine Seltenheit geworden ist.

Am Samstag 17. September fand die erste Schlaitdorfer Musikhocketse statt. Doch dieses Mal war die Hocketse, die der Liederkranz Schlaitdorf normalerweise, wenn kein Coronavirus alles zum Stillstand zwingt, am zweiten Wochenende im September veranstaltet eine ganz andere. Zwei Schlaitdorfer Vereine veranstalteten gemeinsam diese 1. Musikhocketse, der Liederkranz Schlaitdorf und die Musikfreunde Schlaitdorf. Der Samstagabend wurde so zum Musikevent im Gemeindezentrum Hofstatt. Geplant war, dass wir die Hocketse, wie gewohnt im Freien Hinter dem GZH veranstalten, doch spielte das Wetter leider nicht mit. Vorbei waren die schönen, sonnigen warmen Sommerabende. Es wurde richtig nasskalt.

Der 1. Vorstand vom Liederkranz Alexander Zäh hieß alle Gäste, die trotz Regen zu unserer Veranstaltung gekommen sind, recht herzlich willkommen. Er freute sich sehr, dass der Bürgersaal voll war und dass wir uns alle, seit gefühlt 3 Jahren wieder zu einer Hocketse treffen konnten. Er und Vorstand Martin Petzold von den Musikfreunden haben sich vor einigen Wochen darüber unterhalten, ob nicht beide Vereine mal gemeinsam diese Hocketse gestalten und veranstalten können. So gab eins das andere und es wurde in kürzester Zeit dieser gemeinsame Auftritt geplant und veranstaltet. Der Abend wurde mit 6 Liedern vom Liederkranz eröffnet, dirigiert von Vizedirigent Matthias Kohn, alle Lieder wurden Acapella gesungen. Nach kurzer Pause spielten die Musikfreunde Schlaitdorf auf mit mehreren Stücken. Für Bewirtung war von beiden Vereinen gesorgt und Mitarbeiter am Getränkestand und in der Grillbude engagiert worden. Außer den üblichen Roten und Pommes gab es Steak und wilde Kartoffeln mit Knoblauchsoße. Was sehr gut ankam. Es musste nachgeordert werden. Nach einer längeren Pause wurde das Publikum vom breiten Spektrum der Bigband der Musikfreunde sehr gut unterhalten. Zum Schluss waren nochmal die Sänger vom Liederkranz mit Acapella-Chören aus ihrem breiten Repertoire zu hören. Dem Beifall des Publikums und der Zugabe Aufforderung nach zu urteilen, hat es allen gut gefallen und Spaß gemacht. Einfach mal Musik zu hören, sich mal wieder zu treffen, und sich nach langer Zeit auszutauschen – nach über 2 Jahren Corona, einfach schön. Der Abend ging nach gemütlichem Beisammensitzen und guten Gesprächen langsam dem Ende entgegen. Vielleicht bald mal wieder in dieser Form der Zusammenarbeit beider Vereine.

Einladung zum 99. Geburtstag in die KronenKomede Filderstadt Bonlanden

Einer unserer jüngsten Sänger vom 2. Tenor, Oliver Gelpke ist 50 Jahre alt geworden im Jahr 2020. Er hatte alles genauso vorbereitet und den Liederkranz Schlaitdorf dazu eingeladen. Aber leider kam Corona dazwischen und er mußte die ganze Veranstaltung leider wieder absagen. Zwei Jahre später, nachdem die Situation wegen Corona, es wieder möglich machte, hat er einen zweiten Versuch unternommen. Jetzt feierte er, am 11.09.2022, zusammen mit seiner Frau Annette 99 Jahre, die Sänger mit ihren Frauen waren herzlich dazu eingeladen und sind gerne der Einladung in die Kronenkomede nach Filderstadt-Bonlanden gefolgt. Die Sänger brachten ihnen jetzt im nachhinein ihr Geburtstatags-Ständchen. Bei Frühschoppen, Essen, Gesang und Schwäbischer Komedie, konnte locker und ausgelassen gefeiert werden. Das absolute Highlight des Tages war natürlich der Auftritt von „Hillus Herzdropfen“, die den Saal zum Lachen und Beben brachten.

Mittwoch, 10. August 2022 fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Kohlberg. Wir parkten am Ortsausgang Richtung Kappishäusern. Vom Wanderparkplatz Raupental starteten wir zu unserer anspruchsvollen Wanderung, mit tollen Ausblicken. Gleich ging es steil hinauf auf den Jusi. Der Jusi ist der größte Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans, der seinerseits auf einem Plateau des mittleren Abschnitts der Schwäbischen Alb und dessen Vorland verortet ist. Der Jusi bildet zudem den Abschluss eines 4 km langen Bergrückens, der verbunden ist mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Auf dem Gipfel (auf 673m) angekommen, wanderten wir auf dem Gustav-Ströhmfeld-Weg Richtung Neuffen. Wir betraten das Naturschutzgebiet Neuffener-Hörnle-Jusenberg (48ha). Bildprägend ist der alte Steinbruch am Hörnle. 1902 begann das Zementwerk Nürtingen am Hörnle Kalkstein und Mergel abzubauen. Die Abbaugenehmigung galt bis 1974 und hernach wurde rekultiviert, sonst wäre das Hörnle doch zu arg angefressen worden. Bald hatten wir den Höchsten Punkt am Hörnle (mit 707m) erreicht. Wir wanderten weiter auf steilem Grat zum Schillingskreuz. Hier machten wir Mittagsrast auf einem Rastplatz mit Tischen, Bänken und Schutzhütte. Ein kaltes Vesper war angesagt, da grillen wegen Waldbrandgefahr nicht erlaubt war. 

Nach einer ausgiebigen Mittagsrast verliessen wir den Gustav-Strömfeld-Weg und stiegen ab Richtung Neuffen. Unterhalb des ehemaligen Steinbruchs gingen wir wieder auf einem Albvereins-weg zurück zum Sattelbogen. Dort angekommen machten wir einen Schwenk über Kappishäusern (Wasserhochbehälter), liessen den Blick schweifen, auf Obstwiesen und die Wacholderheide. Auf halber Höhe kamen wir wieder am Jusi an und gingen bergab zu unserem Parkplatz. Alle waren wir uns einig, es war eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung, trotz großer Hitze, da wir die meiste Zeit im Wald wanderten.

Zum Abschluss kehrten wir im Biergarten beim Griechen in der Sportgaststätte Kappishäusern ein.

Unser heutiger Wanderführer Rainer Reusch hat am Mittwoch,  15. Juni 2022 mit uns den Premiumwanderweg „hochgelautert“ erwandert. Wir fuhren in Fahrgemeinschaften über Metzingen in Richtung Ehingen u. A., dann nach Marbach und Anhausen. Vom Wanderparkplatz Anhausen, Ölmühle startete unsere Rundwanderung mit aufwartender Grillstelle und nahe zum Wasser – So führte der »hochgelautert» den Wanderer durch leise Natur vorbei an zahlreichen Burgruinen; z.B. der früher als Burganlage geltenden Maisenburg oder dem Monsberg. Wer am Naturdenkmal Buchstock (Baumpilz) vorbeischlendert, dem wird eine kurios zusammenstehende Gruppe Buchen mit Bildstöckle (Baumpilze) auffallen, sowie mysteriöse Löcher inmitten der erhabenen Felswand des auf dem Weg liegenden Schwarzlochfelsens und das Naturdenkmal Heuscheuerle, mit Felsendach und darüber liegender Höhlenruine. Es lohnt sich außerdem, den Wartstein, über die markante Wendeltreppe, zu erreichen und den Blick in das unglaubliche Lautertal zu riskieren. So die Beschreibung und genau so war’s. Auf etwa der halben Strecke erreichten wir den „Geiselhard Grillplatz“ . Nach einer ausgiebigen Mittagsrast wanderten wir weiter in Richtung Hayingen, vorbei an der Maisenburg mit Blick zur Ruine Schülzburg. Nachdem wir wieder beim Parkpaltz die Runde geschlossen hatten, fuhren wir zum Gasthof Hirsch in Indelhausen, wo wir im Biergarten den wunderschönen Wandertag ausklingen liesen.

Am Samstag 21. Mai 2022, veranstaltete der Liederkranz Schlaitdorf ein Straßenkonzert, im Schulhof der Grundschule in Schlaitdorf. Kurz nach 18 Uhr hieß Vorstandsvorsitzender Alexander Zäh die Besucher herzlich willkommen und freute sich über ihr zahlreiches Kommen, bei schönstem Sommerwetter. Nach über 2 Jahren Zwangspause, bedingt durch die Coronapandemie meldeten sich die Sänger mit ihren Liedern bei Ihrem Publikum wieder zurück. 2 Mal hatten wir ein Konzert geplant und uns darauf vorbereitet. Trotz ausgefallener Singstunden wollten wir im Herbst ein Konzert veranstalten. Aber durch die jeweilige aktuelle Coronalage mussten wir jedes mal kurzfristig vorher absagen. Da die Vorbereitungen für ein Konzert jedesmal sehr viel Zeit und Planung beansprucht, und weil keiner vorhersagen konnte, ob überhaupt und unter welchen Bedingungen ein Konzert in geschlossenen Räumen möglich ist, haben wir uns für die Möglichkeit im Freien zu singen entschlossen. Wie es sich an diesem Abend herausstellte, war dieser Entschluß goldrichtig. Unsere Dirigentin Tania Hiby und Vizedirigent Matthias Kohn hatten zusammen mit uns Sängern ein buntes Programm aufgestellt, sodaß für jeden etwas dabei war und die Zuhörer voll auf Ihre Kosten kamen. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Die fleißigen Helfer wurden ordentlich auf Trab gehalten. Alexander Zäh machte noch Werbung in eigener Sache für den Gesangverein bezüglich Nachwuchs. Jeder neue Sänger ist bei uns Männern sehr willkommen. Nach Konzertende wurde ein Hut herumgereicht und wer spenden wollte, konnte eine Spende einlegen. Den Spendern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Allgemeiner Tenor unter den Besuchern war, dass es schön ist, nach so langer Zeit Enthalsamkeit und Vorschriften einhalten wegen Corona, mal wieder frei und ohne Auflagen sich mit anderen Mitmenschen zu treffen, sich auszutauschen und dem Gesang zuzuhören. Das neue Konzept/Konzert ist ein voller Erfolg gewesen. Hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen/-hören.

Die Mitgliederversammlung des Liederkranz Schlaitdorf 1876 e.V., konnte nach mehrmaligem Verschieben, aufgrund der Coronapandemie, am Freitag dem 11. März 2022 im Bürgersaal des Gemeindezentrum Hofstatt stattfinden. Vizedirigent Matthias Kohn hieß mit den Sängern und dem Lied „Willkommen“, alle herzlich willkommen. 26 Mitglieder und Bürgermeister Sascha Richter waren zu der Mitgliederversammlung für die Jahre 2020 und 2021 erschienen. Nach der Totenehrung und dem Freundschaftslied, sowie dem Abendfrieden führte er durch die Versammlung. Bedingt durch die Coronaverordnungen konnte für das Jahr 2020 lange Zeit vom Verein keine Mitgliederversammlung abgehalten werden und musste jetzt im Nachhinein erledigt werden. Der Vorstandsvorsitzende Alex Zäh berichtete über die wenigen Veranstaltungen, die pandemiebedingt durchgeführt werden konnten. Aktives Singen war viele Monate nicht möglich. Die geplante Hocketse ebenso wie ein geplantes Konzert, mussten kurzfristig abgesagt werden. Kassier Erwin Ott berichtete von einer Unterdeckung in 2020, da Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und fast keine Einnahmen zu verzeichnen waren, die Ausgaben aber sehr wohl da waren. BM Richter sprach die Entlastung aus und gratulierte der Vorstandschaft. Die zu wählenden 2 Vorstände, Alex Zäh und Ewald Münzinger und die 2 Kassenprüfer wurden einstimmig wiedergewählt.

Auf der Tagesordnung folgte das Jahr 2021. Vorstandvorsitzender Alex Zäh berichtete über das von Corona weiterhin stark bestimmte Jahr. Nachdem auch in diesem Jahr lange keine Singstunden stattfanden, wurde beschlossen keine Sommerpause zu machen, sondern sich intensiv auf ein geplantes Herbstfest mit Konzert vorzubereiten. Das dann allerdings wieder kurzfristig vorher abgesagt werden musste, wie alle anderen Veranstaltungen auch. Da Ehrungen, die normalerwiese beim Familienabend sattfinden, ausfallen mussten, erfolgte nun die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft für Rainer Reusch und Werner Bronni. Matthias Kohn wurde für 30 Jahre geehrt. Die Ehrungen für 70 Jahre Mitgliedschaft findet im privaten statt, da die 3 Mitglieder nicht anwesend waren.  Dirigentin Tania Hiby hatte über die massiven Ausfälle an Singstunden und Konzerten berichtet, was ihr als Dirigentin sehr gefehlt hat, auch finanziell. Deshalb bedankte Sie sich sehr für die tatkräftige Unterstützung durch den Liederkranz, was in diesen schweren Zeiten nicht selbstverständlich sei.  Das Jahr 2021 wurde geprägt von der Pandemie und es konnten keine Veranstaltungen stattfinden, dadurch entstehen auch keine Kosten, berichtete der Kassier. Dagegen war die Altmaterialsammlung positiv. Außerdem gab es Unterstützung vom Land Baden-Württemberg aufgrund Corona, sodass das Jahr ein positives Ergebnis brachte. BM Richter dankte allen, dass sie dem Verein auch in schweren Zeiten die Treue gehalten haben. Er hofft, dass wir bald wieder kraftvoll singen und Feste feiern können. Er erteilte der Vorstandschaft die Entlastung für 2021. Bei der Wahl für 2021 wurde Matthias Kohn als Vorstand einstimmig wiedergewählt, ebenso Schriftführer Ewald Münzinger.

Sitzungsleiter Matthias Kohn bedankte sich bei Bürgermeister Richter, Dirigentin Tania, der gesamten Vorstandschaft, dem Kassier, den Sängern und den passiven Mitgliedern.

Nach 2 Jahren Coronapandemie ist immer noch kein Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Die Jahre 2020 und 2021 wurden fast ausschließlich vom Coronavirus diktiert. Die Corona-Verordnungen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg müssen, kaum dass sie gültig sind wieder korrigiert werden. Es ist ein ständiges Auf- und Ab, ein ewiges Hin- und Her zwischen Verschärfungen und Lockerungen. Unser aller Leben wird dadurch bestimmt. Alle leiden sehr darunter. Keiner kennt sich mehr richtig aus.

AHA-Regeln, Mund-Nasenschutz, Lüften, Hände desinfizieren, impfen, impfen, impfen, boostern. Covid-19 Vakzin, Long-Covid, Infektionsschutzgesetz, Inzidenzen, Quarantäne, Testen, PCR-Test, Hospitalisierungsrate, Alarmstufe I, II. Hochrisikogebiet, Virusvarianten Alpha, Beta, zuletzt Delta hochansteckend, jetzt kommt im Januar 2022 die 5. Welle „Omikron“ noch ansteckender. Aktuell wurden 40 Länder als Hochrisikogebiete eingestuft.

Die alte Regierung hat die „epidemische Notlage nationaler Tragweite“, aufgrund niedriger Infektionszahlen abgeschafft. Bei jetzt wieder massiv ansteigender Coronainfektionen wird verstärkt die Forderung an die neue Regierung laut, diese wieder einzuführen.

Jetzt heißt es wieder Kontakte vermeiden. Die Regierung fordert die Einführung einer allgemeinen Impfplicht um das Virus in den Griff zu bekommen. Das bringt Coronaleugner, Impfgegner auf die Straße zum protestieren. Sogenannte Spaziergänge gegen die Coronapolitik nehmen stark zu.

2G+ (geimpft, genesen + getestet) z.B. Gastronomie, 3G (geimpft, genesen oder getestet) Bus, Bahn, Arbeitsplatz

An ein baldiges unbeschwertes Singen im Chor, so wie wir es kennen und gewohnt sind ist voraussichtlich noch lange nicht zu denken.

Letzten Freitag trafen sich die Sänger in großer Runde, ohne zu singen. Die aktuelle, dramatische Coronalage macht es erforderlich, dass wir in Zukunft, ab sofort nur noch unter folgenden Bedingungen singen können:

Auszug aus Mail vom Chorverband:

GEIMPFT

GENESEN

+ zusätzliche Getestet.

Hier ist ein PCR-Test, Schnelltest unter Aufsicht oder Eigentest erforderlich.

Wenn ein Schnelltest gemacht wird, ist der Verein auf der sicheren Seite, wenn dieser von einer beauftragten Person des Vereins vorgenommen wird.

Es besteht generell Maskenpflicht – auch bei Chorprobe.

Nach eingehender Beratung haben wir uns schnell geinigt und haben unsere Singstunden, schweren Herzens, bis auf Weiteres abgesagt.

Unser Sänger Ali vom 1. Bass ist am 10. November 75 Jahre alt geworden. Das galt es jetzt zu feiern. Ali ließ sich das nicht nehmen. Er hat uns alle zu sich nach Hause eingeladen und hat für uns gekocht. Die Sänger sind seiner Einladung gerne gefolgt und haben ihm ein Ständchen gebracht. Mit einem Appertiv wurden wir begrüßt, danach gab es eine leckere Kürbiscremesuppe, sein Hauptgang war Rinderbraten mit Rotkohl und Serviettenknödel. Ali du hast uns meisterlich bekocht. Zwischendurch wurde immer wieder gesungen. Zu später Stunde gab es Kaffee und Kuchen. Das hat Ali alles riskiert, denn es hätte gut sein können, dass Aufgrund neuer Corona-Verordnung ein solches Treffen in privatem Rahmen mit soviel Personen hätte kurzfristig abgesagt werden müssen. Es hat dann doch alles gut geklappt. Ein herzliches Dankeschön Dir und Deiner Frau Renate lieber Ali. In diesen schwierigen Zeiten von Corona ist so ein kameradschaftlicher Abend eher selten geworden.

Das Geburtstagständchen für unseren Sänger Klaus Veil vom 2. Bass fand am Freitag, 12. November nach der Singstunde im Bürgersaal statt.

Unser Wanderführer Hans Stötter hatte diese Wanderung schon mal für den 4. November 2020 geplant. Aufgrund der Coronapandemie konnte diese Wanderung zu dem Zeitpunkt nicht stattfinden. Der nächste Termin war der 16.06.2021, der wieder wegen Corona nicht stattfand. Nun freuten wir uns alle dass diese schöne Wanderung auf die Burg Teck am 06. Oktober 2021 endlich stattfinden konnte.

Wir fuhren mit Fahrgemeinschaften über die A8 bis Kirchheim/Teck-Ost, dann weiter ins Lenninger Tal und nach Bissingen/Teck. Vom Parkplatz am See ging unsere Wanderung in Richtung Sattelbogen. Unterwegs kamen wir an einem Speil-/Rastplatz vorbei mit fantasievollen Istallationen. Dann ging es an einer Kuh- und Ziegenweide vorbei (wie im Allgäu) und durch eine Allee mit prächtigen alten Bäumen zum Sattelbogen. An der dortigen Grillstelle wurde ausgiebig Mittagsrast gehalten. Nach der Mittagsrast gingen wir auf dem Wanderweg mit rotem Dreieck (HW1) auf den Teckberg in Richtung Gelber Fels. Hier boten sich uns herrliche Ausblicke ins Lenninger Tal und im Hintergrund die Ruine Hohenneuffen. Als wir auf der Teck oben angekommen waren, genehmigten wir uns Kaffee und Kuchen, bevor wir den Turm bestiegen. Die Aussicht von hier oben war überwältigend bei strahlendem Sonnenschein. Ein Abstecher zum Sibyllenloch durfte natürlich nicht fehlen.

Über die Luftfahrt an der Teck mit Gleit- und Segelflug hat uns Albert Kazmeier ausführlich berichtet und uns die Reste der ehemaligen Flugzeughalle sowie den Aufzug für die Flugzeuge (bzw. was noch davon zu sehen ist) gezeigt. Von nun an ging es abwärts in Richtung Owen. Wir gingen durch eine einmalig schöne Allee mit uralten Bäumen, umrundeten dann den Hügel Hohenbohl und das Hörnle. Jetzt ging es auf dem Weg mit blauem Dreieck zurück nach Bissingen und zum Parkplatz. Auf den letzten Metern hat uns noch ein Regenschauer erwischt.

Für die Abendeinkehr mussten alle Geimpft-/Genesenennachweis vorlegen sowie Mund-/Nasenschutz tragen.

Unseren Abschluss machten wir in dem alteingesessenen gutbürgerlichen Gasthof zum Rössle in Dettingen/Teck.

Dies war erst die 3. Wanderung in diesem Jahr wegen Corona. Alle waren mit Begeisterung dabei. Schön, dass das Wandern wieder möglich ist.

Seit dem Ausbruch des Coronavirus mit den damit verbundenen Einschränkungen und Verboten, sind seit nunmehr fast 2 Jahren keine Einnahmen in unserer Vereinskasse zu verzeichnen gewesen. Sämtliche im Jahresprogramm vorgsehenen Auftritte und Veranstaltungen konnten nicht stattfinden. Was möglich war, unsere alljährliche Altmaterialsammlung konnte unter Einhaltung der Coronavorschriften durchgeführt werden. Unserem Verein geht es wie allen anderen Gesangvereinen in der Coronapandemie, ohne Einnahmen.

Deshalb waren wir sehr erfreut, als wir von einer Möglichkeit erfuhren, bei der wir als Verein tätig werden konnten und für unseren Verein Einnahmen erbringen konnten. Unser Sänger Hans Stötter hat von einem Schulameraden aus Zainingen eine Information erhalten, dass eine Firma auf der Schwäbischen Alb, welche Wasseruhren herstellt und alte Wasseruhren recycelt, dringend Arbeiter sucht für Sortierarbeiten. Hans hat daraufhin den Kontakt hergestellt, einen Termin vereinbart und Arbeitskräfte organisiert. Insgesamt waren wir 13 Arbeiter, ausser Sängern auch 1 Sängerfrau und die Schwester von Hans mit Ihrer Freundin. Wir haben 1 Tag lang Paletten mit Rückläufern zum recyceln sortiert. Darunter Wasseruhren, Rauchmelder, Wärmeverbrauchsmesser usw. Unser Team war hochmotiviert und hat gut gearbeitet. Der Chef der Firma war sehr zufrieden und hat uns einen weiteren Einsatz angeboten. Unser Einsatz hat sich für unsere Vereinskasse sehr gelohnt. Zum Abschluss wünschten sich die Frauen noch ein Lied von uns Sängern. Dem wir gerne nachgekommen sind zumal wir unseren Vizechorleiter mit dabei hatten. Zum Abendessen kehrten wir im Sportheim in Böhringen ein. Von dieser Seite aus allen Helfern vielen Dank.

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