... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

2013

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… der Ruhestandswanderer – oder passender gesagt, die Unruhestands­Wanderer?! Denn zur Ruhe wollen die Herren nur kommen, wenn die Grillstelle erreicht, oder wenn zum Abschluss einer jeden Wanderung, die gemütliche Einkehr angesagt ist. Die Ruhepausen sind eingebettet in die von Albrecht Hiemer wohl organisierten und abwechslungsreichen Wanderungen, die alle vier Wochen in heimatlichen Gefilden im Radius von 100 km um Schlaitdorf herum stattfinden.

HiemerDa stellt sich noch die Frage an Albrecht Hiemer, wie denn die Sänger zum Wandern gekommen sind?

Einige Sänger sind in den vergangenen Jahren im Rentenalter angekommen und damit in eine Zeit mit mehr Muße. Dies gab den Gedanken, außer dem Singen doch ab und zu miteinander zu wandern, um die Geselligkeit zu pflegen, etwas für die Gesundheit zu tun und dabei unser schönes Württemberg kennen zu lernen. Der Entschluss war schnell gefasst: Wir machen alle vier Wochen eine Tour und zwar bei jedem Wetter.

Der Start war an einem besonderen Tag. Es war der Tag mit der Sonnenfinsternis, der 11. August 1999. Von Reichenbach aus wanderten wir über den Schurwald nach Winterbach und wieder zurück. Wir haben uns damals fast etwas übernommen, so dass wir zum Schluss lieber den Bus benutzten. (Ist seither nie wieder vorgekommen!)

WandererInzwischen sind es 175 verschiedene Wanderungen geworden. Eine gute Gemeinschaft ist dabei entstanden. Viele interessante Gegenden und Orte haben wir kennen gelernt. An der Donau, auf der Schwäbischen Alb, im Neckartal, im Schönbuch, auf dem Schurwald, im Stromberggebiet und in und um Stuttgart waren wir bei unseren Tageswanderungen unterwegs. Die Wanderung im letzten Monat führte uns von Untertürkheim auf den Rotenberg mit seiner Grabkapelle und anschließend auf den Kappelberg bei Fellbach.

Einmal im Jahr geht es auf eine 3-Tagestour außerhalb unseres Ländles.

Begonnen haben wir mit sieben Sängern, inzwischen sind wir mehr als das Doppelte geworden und freuen uns schon wieder auf unsere nächste Wanderung.

 

Der Auftritt von den Liederkränzern am 1. Advent war nach den Reaktionen der Kirchgänger voll geglückt. Die getragene bis schwungvolle Einstimmung auf die Weihnachtszeit gipfelte in einem Solo das von Clark mit Klavierbegleitung dargeboten wurde.

Waren nach einhelliger Meinung der Kirchgänger schon die Chorbeiträge spitze, sprengte das Solo von Clark alles bisher Dagewesene.

Neben dem intensiven Beifall waren es folgende Kommentare, die unsere Reporter auf dem Weihnachtsmarkt aufschnappen durften:

  • „Des war so schee, einmalige Spitze – und mei Tochter – wie ungeschickt – hat des daheim verschlafen… „ (Anm.d.Red.: Schlafen – um 11.00 h??? Doppeltes Pech aber auch – ist doch allgemein bekannt, dass der Kirchenschlaf der bessere und gesündere ist!?!?)
  • „Bei dem englischen Solo von Eurem Clark isch es mir eiskalt da Buckel runter glaufa. Wenn der Chor auch noch in Englisch g´sungen hätt, dann wär ich umkippt und Ihr hättet mich hinaus tragen können.“

Liebe Leser, aufgrund unserer Verantwortung für Leib und Wohl unserer Zuhörer werden wir unsere Auftritte künftig auch so dosieren, dass wir auf Notarzt und Erste-Hilfe-Maßnahmen gerade noch so verzichten können.

 

Wir erinnern uns noch, als wäre es gerade gestern erst passiert: Trapattoni, einer der Startrainer des FC-Bayern aus dem letzten Jahrtausend, hat sich in der Pressekonferenz über eine leere Flasche der Marke „Struuuunz“ beschwert.

In ähnlicher Emotion mit Mimik und Gestik darf man sich die Situation vorstellen, die sich nach der Singstunde im Getränkedepot des Liederkranzes zugetragen hat:

Hans S. („der Starke“) hat als Aushilfsgetränkewart die Spreu vom Weizen trennen wollen – will heißen, volle Flasche mit dem Bügel oben in die eine Kiste, die Leeren in die Andere.

„Mann, wer hat schon wieder den Bügel bei der leeren Bierflasche zugemacht!“– bruddelt unser Tenor lauthals … Und im gleichen Bruchteil einer Sekunde warf er mit Schwung und geübtem Daumendruck den Bügel vom Flaschenhals.

Und wie bei der Marke „Struuunz“ durfte unser Liederkranz-TrapTenori feststellen, dass –erstens – der Anschein einer nassen Hose niemals trügt und – zweitens – LEER nicht immer LEER ist. Schon gar nie nicht, wenn der Bügel dann mal oben ist.

Somit stellen wir fest, es war für unseren Tenor nur eine LEHRE … und keineswegs aber von den Flaschen eine LEERE. Prost!

schneider Alle waren sehr gespannt auf die erste offizielle Singstunde mit Tania Schneider – nun waren sie also beide gekommen: Frau Schneider und die Stunde.

Dass sich das keiner der Sänger entgehen lies, war schon fast klar. Nach der Singstunde allerdings gab es schon die ersten Spekulationen über einen neuen Proberekord in der neuen Saison.

Frau Schneider wurde standesgemäß mit einem Strauß bunter Rosen begrüßt.

Die Motivation und Freude vor und hinter dem Klavier war und ist groß.

Umso mehr freuen wir uns, dass der Chor planmäßig mit Alex(ander) auch auf der Sängerseite Verstärkung bekommen hat.

Dies sind wohl die besten Voraussetzungen für eine gedeihliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Schlaitdorfer Männerchorgesanges.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Willkommen an die Beiden!

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ENGLISCH

Musik, und insbesondere Singen war immer ein wichtiger Teil in meinem Leben und ist etwas, was mir wirklich Freude bereitet.

Als ich von den USA nach Schlaitdorf kam, dachte ich, dass die einzige Möglichkeit zu singen, ein Kirchenchor auf dem amerikanischen Militärstützpunkt sein würde. Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon bald nach der Ankunft in Schlaitdorf einem Mitglied des Liederkranzes vorgestellt werden würde.

Nachdem ich am 05.09.2009 nach Schlaitdorf gezogen war, musste erstmal die heimische Gastronomie im Flecken für das Nachtessen ausprobiert werden, wo wir dann Heiner Krapf trafen. Während unserer Unterhaltung erzählte ich ihm, dass ich Musik mag, und insbesondere Singen. Er erzählte mir von der bevorstehenden Hocketse, welche der Liederkranz in ein paar Wochen austragen wird und empfahl mir, dort mal vorbei zu schauen.

Ich ging zur Hocketse und hatte eine tolle Zeit mit Essen, Bier trinken und hatte es zudem genossen, dem Liederkranz und der Schweizer Blasmusik mit Albhorneinlagen zuzuhören.

Da ich englisch spreche hat Heiner mich Jürgen Schaffner vorgestellt, der mir wiederum alles über den Liederkranz erzählt hat. Und er fragte mich, ob ich nicht mal dazukommen möchte. Ich war überwältigt darüber, dass ich als Amerikaner gefragt wurde, ob ich nicht bei einem deutschen Männerchor mitmachen wolle.

Ich habe darüber nachgedacht und ihm mitgeteilt, dass ich es gleich zu Beginn im neuen Jahr versuchen werde.

Die andere Sache die sich für mich beim Liederkranz ergeben hat ist, dass ich die Möglichkeit habe zu singen, ich treffe regelmäßig Leute von Schlaitdorf und ich wurde ein Teil der Gemeinschaft / Gemeinde. Ich habe mich in den 3,5 Jahren gut eingefunden und habe in Schlaitdorf dadurch viele Menschen kennen gelernt und ich bin ein Mitglied dieser Gemeinschaft.

Das ist warum ich dem Liederkranz beigetreten bin und ich würde nichts daran ändern wollen!
Anmerkung der Red.: Lied zum Bild – King of the Roads / Bin nur ein Tramp

Wanderung 172  3-tägig bayerischer Wald 144Tradition verpflichtet, und so machten sich die Ruhestandswanderer des Liederkranzes in der letzten Augustwoche zum dreitägigen Ausflug in den Bayerischen Wald auf.

In aller Frühe ging es dienstags in einem vollgepackten Kleinbus und dem PKW des Organisators des Ausflugs, Werner Bartels, los, und nach einer Frühstückspause in der Nähe von Dasing war die Gruppe rechtzeitig zum Mittagessen in der Unterkunft, nämlich im Zwieseler Waldhaus in der Nähe von Zwiesel.

Manch einer der Wanderer hätte sich nach dem Essen gerne einen Mittagsschlaf gegönnt, aber: Man fährt ja nicht zu Schlafen in den Bayerischen Wald! Und so wanderte man am Nachmittag zum Schwellhäusle, einem historischen Gasthaus, märchenhaft gelegen, wo man ein spezielles Bier dieser Gegend, das dunkle Dampfbier, genießen konnte.

Zurück im Zwieseler Waldhaus wurde ausgiebig zu Abend gegessen und natürlich das eine oder andere Glas Wein und Bier getrunken bis sich die Wanderer in ihre Zimmer zurückzogen.

Pünktlich um 9.00 Uhr am nächsten Tag war der Start zu der Tageswanderung zum „Großen Falkenstein“, einem Ziel mit einem großartigen Ausblick in die Täler des Bayerischen Waldes. Mehr als 600 Höhenmeter waren bei einer Wanderstrecke von bald 7 km zu bewältigen, es ging also stetig über Stock und Stein aufwärts, für die Ruheständler kein unüberwindliches Hindernis, wusste doch jeder, dass unter dem Gipfelkreuz die Schutzhütte zu einem zünftigen Vesper einlud. Frisch gestärkt ging es anschließend etwas bequemer auf einem Waldsträßchen bergab zurück zur Unterkunft.

Für den nächsten Tag war die Rückfahrt mit einer Unterbrechung in Regensburg vorgesehen. War das Wetter in Zwiesel am Vortag noch trüb, so empfing uns die Hauptstadt der Oberpfalz mit blauem Himmel und Sonnenschein, ideal für einen Bummel durch die historische Altstadt mit dem berühmten, mehr als 800 Jahre alten Dom.

Auch Bummeln macht hungrig, und so kehrten die 13 Ruhestandswanderer im Innenhof des Traditionslokals Bischofshof ein um wie früher die Fürsten und Kaiser bayerische Schmankerl zu essen, bevor die beiden Fahrer zur Rückfahrt ins heimische Schlaitdorf

bliesen.

Es war ein bestens gelungener 3-Tagesausflug, der wieder zeigte, wie harmonisch die Liederkränzler zusammenstehen und sich aufeinander verlassen können.

rosen-schlaitdorfBereits einen Abend vor ihrem letzten Auftritt am Serenadenabend im Pfarrhof verabschieden die Liedermänner zu Schlaitdorf Ihre liebgewonnene Chorleiterin Silvia Götz. Wie bereits berichtet, wird Silvia Götz die Region Stuttgart verlassen, so dass es Ihr auch nicht mehr möglich ist, den Chor zu leiten.

Ein notwendiger, aber sehr wehmütiger Abschied für beide Seiten. Denn es hat sich gleich zu Beginn der Zusammenarbeit herausgestellt, dass der Chor mit der neuen Tonangeberin bestens harmoniert. Gesanglich und – noch viel wichtiger – menschlich. Und wie Silvia Götz für sich erfahren hat, „ist das Besondere in Schlaitdorf die Herzlichkeit die im Wappen und in den Menschen beheimatet ist“.

Dies hat auch den Ausschlag gegeben, dass Silvia Götz eine ungeplante Interims-Chorstelle zu einem Dauerengagement werden ließ. Wie sie heute sagt: „Schlaitdorf war (und ist weiterhin) für mich ein unglaublicher Glücksgriff …“

Und man sieht es ihr an! Weiterlesen

ewaldEwald, wir haben Dich seit zwei Jahren als begeisterten Sänger in unseren Reihen. Du hast doch zuvor schon in anderen Chören gesungen?

Ich singe schon sehr lange und das mit großer Freude und Begeisterung. Das liegt wohl in der Familie. Angefangen hatte ich in meinem Wohnort Pliezhausen beim Männergesangverein. Bei dem ich fast 20 Jahre gesungen habe.

Nebenher habe ich zusammen mit einigen anderen Sängern aus dem Männergesangverein Pliezhausen in Schlaitdorf bei den Musikfreunden Schlaitdorf angefangen im gemischten Chor zu singen.

Dann hast Du also Deine zweite Sängerkarriere einst in Schlaitdorf gemacht?

Mir hat es bei den Musikfreunden ausgesprochen gut gefallen und ich war fast von Anfang bis zum Ende des Chores mit dabei. Nach 25 Jahren hat sich der Chor zu meinem Leidwesen, muss ich sagen, aufgelöst.

Warum hat das denn dann mit dem Liederkranz so lange gedauert? Das Auto fand nach so vielen Jahren doch schon von selbst nach Schlaitdorf?

Da einige Sänger, welche bei den Musikfreunden Schlaitdorf mitgesungen haben, auch im Liederkranz singen wie Axel, Erwin, Siegfried und mir das natürlich bekannt war, wurde ich mehrfach immer mal wieder angesprochen doch jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf mit Singen einzusteigen, da ich jetzt als Sänger sozusagen arbeitslos geworden war. Na ja, so ganz stimmte das auch nicht, weil ich noch im Werkschor meiner Firma mitsinge.

Aber in Schlaitdorf – „von Feldern und Wäldern umgeben“ – nicht mehr singen zu können führte doch sicherlich zu Entzugserscheinungen! Oder gab es noch andere „Motivatoren“?

Am meisten zu meiner Entscheidung mit beigetragen hat meine frühere Mitsängerin Marietta, welche bei den Chorproben der Musikfreunde immer direkt vor mir saß und die mich sehr oft darauf angesprochen hat.

Auf unsere Frauen ist eben Verlass!

Ja, und dann kam dieses Konzert mit den Seemannsliedern und Country-Songs zusammen mit den Knurrhähnen, was mich sehr begeistert hat. Da stand mein Entschluss fest, ja ich singe ab jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf. Danach war ich von Erwin eingeladen zur letzten Singstunde vor den Ferien bei Bernhard im Garten. Ich war Fremder, aber das blieb ich nicht lange. Das ist jetzt fast 3 Jahre her und ich muß sagen, ich habe es keine Sekunde bereut. Ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen Verein.

Das freut uns außerdordentlich – was macht das gewisse Etwas aus, was gefällt Dir besonders?

Hier stimmt die Harmonie untereinander und es wird eine liebevolle Kameradschaft gepflegt. Auch die Chorleiterin, welche uns nun leider aus verständlichen persönlichen Gründen wieder verläßt, hat mir sehr imponiert und mich angespornt zu Höchstleistung für jeden Chorvortrag oder Konzert, wie das letzte Konzert zusammen mit den schweizer Freunden aus Diessbach. Dieses alte Schwäbisch mit den seltsamen Wörtern und der eigenartigen Betonung das war neu und eine Herausforderung für mich. Im Liederkranz bin ich unter Freunden und singe gerne und mit viel Engagement, weil hier ALLES passt.

Vielen Dank für das Kompliment das ich gerne stellvertretend entgegennehme.  Ich muss sagen, die „Blitzhäuser“ sind aber auch auf zack.

Ich bin zwar kein Schlaitdorfer, aber ich mache mich immer mit Freude auf den Weg hierher.

Jetzt eine Frage an einen erfahrenen Fuchs des Chorgesangs: Was verrät Dir der Blick nach vorne?

Ich denke, dass der Chor sich eine tolle Basis erarbeitet hat die zu MEHR anspornt. Ich denke auch an Neue und auch Jüngere die Freude am Chorgesang haben und denen ein stimmiges Umfeld wichtig ist.

Außerdem bin ich sehr gespannt auf unsere neue Chorleiterin und neue Chorliteratur.

Ja, der Chor ist immer in Bewegung ..

Stimmt und außerdem wandre ich, seitdem ich im Vorruhestand bin gerne und regelmäßig einmal im Monat mit den Ruhestandswanderern vom Liederkranz.

Ewald, vielen Dank für Deine Bereicherung.

Es hat ein wenig gedauert – aber der Liederkranz Schlaitdorf ist jetzt ONLINE zu erreichen.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen interessante Informationen und Bereichte jetzt frei Haus liefern können.

Sicherlich gibt es noch Dinge die Ihnen auffallen oder beim Besuch der Seiten einfallen, die man doch auch aufnehmen sollte.

Bitte informieren Sie uns per Mail oder folgen Sie unserer anonymen Umfrage – Ihre Meinung ist uns wichtig.

 

stuhlfreiDes Senga im Chor wär scho recht, wenn blos der Verei it wär.

Gemeint ist – wenn nur nicht noch weitere Verpflichtungen dazukommen, die Termine und Engagement abverlangen.

Und tatsächlich – der Trend betrifft alle gesellschaftlichen Bereiche, ob Kindergarten, Schule, Vereine, Beruf und sonstige Hobbys die einem den Terminkalender so nebenbei füllen.

Ganz zu schweigen von den Aufgaben rechts und links die dann auf einen lauern, wenn man sich zu nahe an den Aktonskreis heranwagt.

Wir vom Liederkranz haben das Dilemma erkannt und reagiert: ab sofort gibt es die „Gastsänger“

Gastsänger können ganzjährig oder selektiv an Proben und Auftritten teilnehmen.  Auf Spendenbasis kann ein Gastsänger nach seinem Ermessen den Verein unterstützen.

Wir sind sicher, dass dadurch eine wichtige Hemmschwelle beseitigt ist. Genießen Sie doch einfach ein paar entspannende Stunden beim Liederkranz.

 

Da Silvia Götz, aus familiären Gründen, die Region Stuttgart verlässt, war der Verein schweren Herzens gezwungen, einen Ersatz zu suchen. Es galt die drohende Lücke fachlich und menschlich ebenbürtig zu schließen. Dies erschien zunächst gänzlich unmöglich.

Aber wo ein Wille ist … da ist meist auch ein passender Chorleiter.

Da sich die Liederkränzler, in den über drei wertvollen Jahren, mit ihrer Silvia Götz an die femininen Winkelzüge einer Dirigentschaft gewöhnt haben, war es für uns eine tolle Überraschung, dass wir ausgerechnet wieder auf eine ebensolche Persönlichkeit getroffen sind.

tsTania Schneider aus Kirchintellinsfurt wird ab September 2013 bei den Männern des Liederkranzes den Ton angeben. “Leider nur zwei Stunden in der Woche…”, hört man einen Sänger nach einer gemeinsamen Übungsrunde sein Bedauern äußern.

Frau Schneider leitet mehrere Chöre im Erwachsenen- Kinder- und Jugendbereich und verfügt über viel Erfahrung im Einstudieren und Präsentieren von Chorliteratur. Sie ist selbst als klassische Sängerin in Konzertsälen und Kirchen zu hören, deshalb ist professionelle Stimmbildung zu Beginn jeder Probe eine Selbstverständlichkeit.

Alle Sänger vom Liederkranz freuen sich auf die baldige Zusammenarbeit.

Weiteres zur Person und Arbeitsweise finden Sie hier.

Neues starten, um Vorhandenes zu festigen

Seit Mitte 2013 haben wir intern eine Arbeitsgruppe installiert, welche die Aufgabe hat, in den nächsten 5 Jahren, die Wege zu ebnen, um das Chor- und Vereinsleben gesanglich, personell sowie wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Wir sind der festen Überzeugung, dass der Bedarf am Singen riesig ist, da die Belastungen in der Gesellschaft für den Einzelnen ständig zunehmen, und stützende Strukturen (Großfamilie) aufweichen:

Die Zusammenhänge sind so einfach wie genial, dass mancher Arzt dies gerne auch mal rezeptieren würde (vielleicht übernehmen es dann bald die Kassen):

  • Singen baut Stress ab
  • Singen in der Gemeinschaft bringt sozialen Kontakt und Halt
  • Singen steigert das positive Lebensgefühl und macht glücklich
  • Eckart Toll würde sagen, singen hält einen in der Gegenwart was einen riesigen Erholungseffekt bringt.
  • Man lernt endlich Lieder die man sonst nur so vom hören kennt.
  • Man kräftigt und bildet die Stimmbäder, was einem daheim auch nicht schadet …

Auf dieser Plattform informieren wir Sie über den Status sowie die nächsten Entwicklungsschritte des Chors.

Nehmen Sie aber nicht nur teil an unserer Arbeit, sondern seien Sie aktiv dabei. Besuchen Sie unsere Events oder schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei – gerne auch als Gastsänger.

In der langjährigen Geschichte des Liederkranzes gab es viele Höhen und Tiefen. In der Jubiläumsschrift zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 1976 ist u.a. nachzulesen, dass bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts und zwar in den Jahren 1898 und 1899 in Erwägung gezogen wurde, den Verein aufzulösen, den Kassenbestand „zu verputzen“ und die Vereinsfahne zu verkaufen. Umso erfreulicher, dass es danach und in den 20-er Jahren bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges und mit Beginn der 50-er Jahre eine positive Entwicklung gegeben hat und viele mitgeholfen haben, dass der damals schon traditionsreiche Männerchor weiterbestehen konnte.

Bereits in den 50-er Jahren bestand auf privater Ebene eine Freundschaft mit dem Männerchor Diessbach (Schweiz). Durch einen Besuch des Liederkranzes Schlaitdorf in der Schweiz wurden die ersten Kontakte auf Vereinsebene geknüpft.

Wenn man zurückdenkt war es nicht selbstverständlich, dass in dieser Zeit Schweizer Bürger wohl gesonnen gegenüber Deutschen waren, umso erstaunlicher, dass aus dieser Verbindung von ursprünglich einzelnen Familien eine Sängerfreundschaft geworden ist.

Zum 900-Jahr-Jubiläum der Gemeinde Schlaitdorf im Jahre 1988 hat man sich dieser Verbindung erinnert und die Sängerfreunde aus der Schweiz eingeladen. Daher ist das Jubiläum 925 Jahre Schlaitdorf in diesem Jahr auch für uns ein Anlass 25 Jahre Chorfreundschaft mit dem Männerchor Diessbach mit einem gemeinsamen Konzert zu würdigen. Seit dieser Zeit besuchen sich die Chöre abwechselnd in Diessbach und in Schlaitdorf.

Unser Konzert am 20. April 2013 steht unter dem Motto „25 Jahre Chorfreundschaft“. Das Thema – Mundart – „Es muss nicht immer Hochdeutsch sein“ passt zu uns wie auch zu unseren Schweizer Freunden. Diese herzliche Freundschaft rührt daher, dass beide Chöre gleiche Ziele und Interessen haben und die Kameradschaft pflegen.

03.07. – Unser Ziel ist das Naturschutzgebiet Hardtwiesen in Schwenningen, das schon in den Jahren 1935/38 ausgewiesen wurde. Mit der Höhepunkt unserer Wanderung ist eine Blumenwiese mit einer Grösse von  103 ha, die wir auf einem schmalen Pfad durchwandern. Lbg Ali

 

 

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DEUTSCH

Music, especially singing, has always been a part of my life and something I really enjoy. When I moved to Schlaitdorf from the United States I thought the only singing I would possibly be doing was with a church choir at an American church. Little did I know that I would soon get introduced to members of and in the Liederkranz shortly after arriving in Schlaitdorf.

After moving in, on 5 September 2009, I went to dinner one night at the Flecka Stüble where I met Heiner Krapf.  During our conversation I told him I liked music, especially singing, and he told me about the upcoming Hocketse that the Liederkranz was hosting in a couple of weeks and suggested that I go.

I went to the Hocketse and really had a good time eating the food, drinking the beer, listening to the Liederkranz sing and the Swiss choir sing and play their horns. Because I speak English Henri introduced me to Jurgen Schaffner who told me all about the Liederkranz and at the end of our conversation he asked me if I would like to join. I was overwhelmed that I would be asked as an American to join a German men’s choir. I thought about it and told him I would like to try and that I would begin after the first of the year. The other thing that occurred to me is that in joining the Liederkranz it would give me an opportunity to sing, to meet the people of Schlaitdorf and to be a part of the community.

It worked in that I have been singing with the Liederkranz for 3 ½ years and have gotten to know many people in Schlaitdorf and to be a part of the community.

That’s why I joined and I wouldn’t change a thing!

Anmerkung der Red.: Lied zum Bild – King of the Roads / Bin nur ein Tramp

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"
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