... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Kolumnen

Auf Deutschlands Straßen sind viele Radfahrer unterwegs – 46% aller Radfahrer unter 34, fast jeder Zweite, vertreibt sich dabei die Zeit mit ein wenig Musik. Doch ist das auch erlaubt?

Umweltgeräusche müssen wahrnehmbar sein

Als Orientierung dient hier ein Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts Köln aus dem Jahr 1987. Verhandelt wurde hier der Fall eines Walkmanträgers. Laut Gericht müsse ein Radfahrer dafür sorgen, dass die eingestellte Lautstärke nicht zu hoch ist. Hup- und Klingelgeräusche sowie Sirenen müssen wahrgenommen werden können. Radfahrer die mit Kopfhörer unterwegs sind und einen Unfall verursachen können ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld oder Schadensersatz verlieren. Weiterlesen

Tania Portrait bunt„Mein Sohn möchte nicht länger im Chor mitsingen. Er wurde von seinen Klassenkameraden deswegen gehänselt.“ Ich hatte es mir nach einer anstrengenden Chorprobe gerade abends auf dem Sofa gemütlich gemacht, da erreichte mich dieser mütterliche Anruf eines Chorsängers im Grundschulchor. Vielleicht hätte ich – selbst Mutter eines Sohnes, der Fußball spielen auch viel cooler findet als im Chor zu singen – nicht so schnell aufgegeben, aber schon in der nächsten Probe blieb der Stuhl des kleinen Sängers leer. Weiterlesen

maus -kleinEs war soooo langweilig – immer nur Katzen ärgern und den Tag so durchbringen… – ich wurde fast depressiv von dieser Tristesse. Ehrlich gesagt, ich hatte null Bock. Meine „Alten“ lagen mir im Ohr, ich sei ein Nichtsnutz und liege dem Mäuse-Clan nur lästig auf den Taschen – sprich – auf den Futterreserven. So dauerte es nicht lange und ich bekam den entscheidenden Tritt und war obdach- und futterlos. So zog ich los um mein Glück und ein warmes Nest in der weiten Welt zu finden. Weiterlesen

Ich liebe es ein Liederkranzkind zu sein. OK, dass mein Papa jeden Freitag nach dem Essen oder gar direkt nach der Arbeit verschwindet ist blöd, aber der Rest ist echt Ok! Wir feiern ein paar Mal im Jahr richtig schöne Partys. Es gab im Sommer sogar ein Fest wo es eine Hüpfburg gab! Da kann ich dann rumrennen und machen was ich will, Mama und Papa sind viel zu beschäftigt. Aber das ist OK, mich kennen da alle.kids
Da sind viele ältere Frauen die Ihre Stimme ganz hoch einstellen wenn sie mich sehen. Und dann werde ich geknuddelt und gestreichelt, bekomme also endlich die Aufmerksamkeit die mir eigentlich zusteht. Es gibt auch immer was für mich. Süßigkeiten, was zu Spielen oder einfach viel Pommes mit Fanta, diese Ernährung ist viel besser als das Gemüsezeug zu Hause. Weiterlesen

Tania Portrait bunt„Mein Sohn möchte nicht länger im Chor mitsingen. Er wurde von seinen Klassenkameraden deswegen gehänselt.“ Ich hatte es mir nach einer anstrengenden Chorprobe gerade abends auf dem Sofa gemütlich gemacht, da erreichte mich dieser mütterliche Anruf eines Chorsängers im Grundschulchor. Vielleicht hätte ich – selbst Mutter eines Sohnes, der Fußball spielen auch viel cooler findet als im Chor zu singen – nicht so schnell aufgegeben, aber schon in der nächsten Probe blieb der Stuhl des kleinen Sängers leer. Weiterlesen

Laut Wikipedia bedeutet das Wort „Sichtweise“: Eine Meinung zu einer Sache aus einer definierbaren Richtung zu haben. Wie soll eine Kältemaschine eine Meinung über einen Liederkranz haben? Hierzu gibt es eine interessante Begebenheit aus dem Jahr 1998.  Hindus feiern im Oktober das mehrtägige Fest „Dashahara“.kaeltemaschine Nach dem Glauben der Hindus sind Maschinen Götter. Wenn das so wäre, dann wären auch Kältemaschinen Götter. Weiterlesen

Im US-Staat Pennsylvanien befindet sich der kleine Ort Roseto welches von italienischen Siedlern aufgebaut wurde. Professor Woolf von der Universität Oklahoma wurde im Sommerurlaub auf das Dörflein aus medizinischer Sicht aufmerksam, als er mit dem örtlichen Arzt zusammentraf. Es war sehr auffallend, dass es im Ort deutlich weniger Herzerkrankungen gab als im Nachbardorf ein paar Kilometer entfernt. Um es vorweg zu nehmen – es lag nicht am Olivenöl … Das war zu teuer. Die Neubürger verwendeten Schmalz.

Traditionell stand auf dem  Speiseplan Pizza mit Käse und Salami. Viele rauchten und und hatten wenig Bewegung.

Prof. Woolf fand die Ursache: Die Bürger saßen fast jeden Abend zusammen tranken Wein, aßen gemeinsam, hörten einander zu, lachten. So fand er den Beleg dafür, dass diese eng geknüpften, solidarischen Gemeinschaft des Dorfes die Ursache für die geringe Zahl der Herzerkrankungen war. Warmherzige, offene Beziehungen – in der Familie, mit Freunden, Kollegen, Nachbarn – also ein reiches soziales Leben – tragen unseren Körper.

Uns ist zwar nicht überliefert, wie viele Männerchöre im Ort aktiv waren. Sicherlich formierte sich jeden Abend einer aufs Neue in geselliger Runde. Weiterlesen

tsDer Liederkranz Schlaitdorf wirbt mit dem schlichten Untertitel: „Wo Männer singen“. Aber so simpel ist die Sache bei eingehender Betrachtung ganz und gar nicht. Nehmen wir den Slogan zunächst einmal ganz wörtlich:  Wo singt Mann denn wirklich noch? Oder ganz präzise formuliert:

Wo erhebt der ganz normale Durchschnitts-Mann mittleren Alters im 21. Jahrhundert seine Singstimme? Wo singt Mann? Mann singt …

  • unter der Dusche. In der Badewanne.
  • bei der Autofahrt. Aber nur wenn Mann alleine fährt.
  • beim Zahnarzt.
  • bei der Bundeswehr. Beim Marschieren. (Entfällt heute zumeist wegen Abschaffung der Wehrpflicht.)
  • in der Karaoke-Bar. Im asiatischen Raum ein verbreitetes Phänomen, wozu Mann vom Arbeitgeber nach Feierabend genötigt wird (zur Verbesserung des Betriebsklimas).*
  • in der Fankurve.*
  • im Bierzelt.*
  • am Ballermann.*
  • bei Demonstrationen.
  • während und nach der Betriebs-Weihnachtsfeier. So ziemlich alles, nur keine Weihnachtslieder.*

(Für die mit * gekennzeichneten Punkten gilt: ab ca. 1,2 Promille Blutalkohol)

Das Gute zuerst: Mann singt also noch. Aber eine befriedigende Bilanz ist das für mich als Chorleiterin wahrlich nicht. Qualität der Darbietung und Hörgenuss eines möglichen, mehr oder weniger zufälligen Publikums, dürften in den meisten o.g. Fällen eher mäßig sein. Mann singt also eigentlich nur noch, wenn er sich ganz unbeobachtet oder besser: ungehört wähnt, oder wenn Mann in der Masse untergeht.

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Ludwig van Beethoven lebt weiter, er arbeitet jetzt in der Küche, schaut freundlicher und hat inzwischen einen Bart.

topasZumindest bekommt man den Eindruck, wenn man das Bild von Klaus Gaiser sieht. Er ist Chef der Firma Topas-Weathy und komponiert in seiner Versuchsküche. Seine Hauptgrundlage, das Grundgerüst, also die Notenlinien, ist schlicht und einfach Weizen.

Klaus Gaiser steht Ludwig van Beethoven auf seinem Fachgebiet in nichts nach. Durch sein Komponieren mit den Getreidestoffen und Gewürzen versucht er, alle Geschmacksnerven, alle Facetten von Verlangen nach Fleisch oder Wurst zu befriedigen – und das hauptsächlich nur mit Weizen. Genau wie Ludwig van Beethoven in seinen Stücken mit Pfeffer und Salz nicht sparte, man denke an seine 9., nutzt Klaus Gaiser diese Zutaten um die entsprechende Würze zu erzielen.

Er ist Chef von Alex Dippold, welcher bei uns im Liederkranz im 2. Bass singt. Der Firmenchef animiert seine Mitarbeiter, vegan hergestellte Produkte in ihren Familien und von Bekannten testen zu lassen. So kam der Liederkranz in den erlauchten Kreis der Tester. Solche Tests fanden 2014 in kleineren und größeren Workshops einige Male statt. Die Kompositionen wurden auf Empfinden, Gefühl und Geschmack getestet, wie bei der Aufführung eines neuen Werkes. Dann folgte eine unterhaltsame Diskussion über das Musikstück.

Nach der ersten Verkostung meinten einige der eingefleischten Fleischesser, dass das Werk so gar nicht ihr Geschmack sei, viele fanden es erstaunlich gut, und manche waren total fasziniert und begeistert von dem Werk, so wie das eben bei der Musik auch ist. Weiterlesen

Mann-o-Mann-2014-01-2Zugegeben, es war etwas riskant im Januar eine neue Vereinszeitung unter das Volk zu bringen. Denn in dieser Jahreszeit wird so manches Stück Briefkastenpapier achtlos im Ofen energetisiert.

Die positive Resonanz hat uns jedoch gezeigt, dass viele Schlaitdorfer die 1. Ausgabe von Mann-O-Mann nicht nur in die Hand gekommen, sondern tatsächlich auch gelesen haben.

Das freut uns besonders und motivierte uns für diese zweite Ausgabe.

Aber horchen wir doch mal rein, welche Resonanzen Mann-O-Mann erzeugt hat:

  • Ein Schlaitdorfer im 5. vielleicht auch 6. Lebensabschnitt mit Gehstock und Zigarre: „Donnerbitz, dees isch uir Dirigentin? Ha do komm I au no zum Senga.“
  • Andreas macht es anders! Er hatte gerade erst seine Umzugkartons ausgeräumt gehabt, als er die Zeitung im Briefkasten fand. Als Mann der Tat galt es keine Zeit mehr zu verschwenden und hat sich sofort per Mail zum Singen angemeldet. Das ist wohl das größte Kompliment für den Liederkranz. Übrigens – für Anmeldungen haben wir in der Mailbox immer genug Speicherplatz reserviert.
  • Rainer R., Chef des Altpapiersammelstelle des Vereins, übergibt am Tag nach dem Theaterabend und nach Barschluß allen Diessbachern Sängern ein Exemplar der MANN-Oh-MANN mit den Worten: „Also – do hand mir Euch noch was mitbrâcht. Des isch a Zeitung. Onser Zeitung. Mannche lesen se. – PAUSE – Mann kann se aber auch en´d Altmetallsammlung geba.“
    (Anm. d. Red.: Lieber Rainer, als Chef-Recycler steht es dir zu, auf die ordentliche Verwendung der Zeitung hinzuweisen. Wenn man aber schon einen für diese Zeitung abwegigen Verwertungsgedanken hegt, sollte aber unbedingt darauf hingewiesen werden, dass nur die zwei Heftklammern der Zeitung zur Schrottsammlung gegeben werden, während der Rest der Zeitung natürlich archiviert werden darf.

Papierdepot-skizzeRecycling im Allgemeinen: Der Liederkranz hat in der Karlstrasse (siehe Skizze) ein Lager, wo wir ganzjährig Papiere entgegennehmen. Eine Ausfertigung der Mann-O-Mann konnte nach über einem Jahr noch nicht gesichtet werden, was darauf schließen lässt, dass die Zeitung bei vielen Schlaitdorfern doch eher Sammlerstatus hat. Schrott & Metalle sammeln wir übrigens einmal im Jahr.)

  • Chorleiterin Tania Schneider berichtet, dass die 1. Ausgabe von MANN-Oh-MANN bei ihr Zuhause im Klo ausliegt. Etliche Chor- und Musikfachleute gehen bei ihr ein- und aus. Dabei ist festzustellen, dass die Klositzungen ihrer Gäste mitweilen deutlich länger dauern. Auch unter den Fachleuten der Musikszene erreicht somit das Sonderexemplar Mann-KLO-Mann seine notdürftigen Leser.
    Sicherlich liegt es auch etwas daran, dass die sonst noch im Klo ausliegenden Notenblättla die Gäste weniger interessieren, da im Klo aus Platzmangel jetzt das Klavier fehlt.

 

 

Wir sind ein sehr erfolgreicher Männerchor mit einem breiten Repertoire von den klassischen Männerchören bis hin zur Moderne mit Pop, Rock, Schlagern, Shantys und Country-Songs.

Aufgrund unsers stetigen Expansionskurses haben wir ein paar Stühle dazugestellt da wir verschiedene Positionen zusätzlich neu besetzten werden.

„First come – first serve“ wie unser Clark sagen würde. Heißt auf schwäbisch soviel wie: „wer zuerst kommt, lacht am längsten“.

stuhlfrei

Nehmen Sie also Platz!

Denn mit ca. 220 Stühlen stoßen wir in unserem heutigen Probelokal an unsere logistischen Grenzen.

 

Als Vater durfte ich ihn kennenlernen. Es passiert ganz schleichend, dieses anfängliche Summen von Frau und Kindern, wenn sie wieder von der Krabbelgruppe heimkehren, fällt gar nicht auf. Es bringt sogar eine angenehme Wärme ins Haus. Es dauert nicht lange, da wird aus diesem Summen ein Singen, nun sitzt der Text bei meiner Frau perfekt. Schön! Es wird im Haus gesungen. Die Kinder haben Spaß und lernen viel dabei, ein klarer Gewinn für alle. Im Kindergarten nimmt das alles noch Form an, man merkt dass mit den Kindern viel gesungen wird. Wieder schön!

Nur…es wiederholt sich. Wir sprechen hier von einer mindestens 10-maligen Beschallung pro Tag. Kinder mögen Wiederholungen, unsere beiden sind da besonders motiviert. Das war in meiner Kindheit nicht anders, ich kann mich daran erinnern wie meine Oma mich fragte, ob es denn nun wirklich nötig sei diese Kassette zum fünften Mal einzulegen.

Da singende Kinder den weinenden klar vorzuziehen sind, macht man das alles sehr(?) gerne mit. Es gibt nur einen Haken bei der Sache: Es bleibt hängen. So dass es aus dem Kopf nicht mehr raus will. Diese einfachen Tonfolgen und Texte werden von meinem Gehirn aufgesaugt wie von einem Schwamm. Selten zeigt es sich so saugfähig. Gegen die Klassiker wie „Alle meine Entlein“ sind schon vor einigen Jahren Abwehrzellen entstanden. Aber die neuen Lieder schaffen es, diese Abwehr zu umgehen. Es kommt wie es kommen musste, bei mir begann es morgens auf dem Weg in die Arbeit.

♫ Die Räder an dem Bus drehen sich rundherum, rundherum, rundherum, die Rääääder…♫…die Türen vom Bus gehen auf und zu, auf und zu, auf und zu…♫…durch die ganze Stadt!

Da muss ich schon selber lachen, wenn ich so was um 05:15 Uhr in mein leeres Auto plärre. Nun, ein leeres Auto ist ja eine Sache, ein volles Büro eine ganz andere:

♫ 2 x 3 macht 4 – widdewiddewitt und 3 macht 9e ! Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …

Zack! Schon hatte ich die volle Aufmerksamkeit aller meiner Kollegen. Dummerweise ereilte mich diese Strophe gerade in der Werkstatthalle. Schöner Klang in der Halle, bringt auf jeden Fall Volumen. Das stellt sicher, dass man mich auch in der letzten Ecke hört. Zu meinem Vorteil kennen mich meine Kollegen seit vielen Jahren und wissen dass mein Gehirn unkontrolliert Glückshormone produziert, was zu solchen spontanen Ausbrüchen führt. Was mich aber sehr freut – wer sät, der darf auch ernten. Ein Kaffee später in derselben Halle:

Hey – Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla-hopsasa

Aber nicht von mir! Der Kollege den ich infiziert habe, schaut errötet um sich, von Ihm waren bisher noch keine Ausbrüche bekannt. Nun ist Solidarität gefragt, schnell pfeife ich die nächste Strophe durch, bekomme auch umgehend Unterstützung vom Erröteten, und einem weiterem Kollegen. Schön! Die Werkstatt singt. Schade dass meine Kinder nicht hier sind.

Nun bin ich neugierig geworden. Es ist Zeit für Experimente. Ich gehe in das Büro eines Kollegen mit dem ich auch privat befreundet bin und singe in den schönsten Tönen, so viel ich von dem Buslied hin bekomme. Natürlich mit Choreografie, wenn schon denn schon. Er schaut mich völlig entsetzt an, lässt noch nicht mal seine Maus los. Ich bedanke mich und gehe umgehend.

Am nächsten Tag wurde ich schon von meinem Versuchsträger erwartet:

„Wenn du mir noch mal so einen Ohrwurm rein drückst, gibt es Ärger! Den gesamten Feierabend hab ich von irgendeinem Bus gesungen!“

Schön! Wir singen! Kennt Ihr eigentlich Bibi Bloxberg?

Alexander Dippold

Heute ist fast täglich aus den Medien über Integration zu erfahren. Fast schon kann man es nicht mehr hören, was alles für Weisheiten einem da serviert werden!

Sie fragen sich jetzt wohl, was hat denn dieses Thema mit dem Liederkranz Schlaitdorf zu tun! Schön, da wird gesungen, die Silcherlieder von hinten und von vorne und dann noch vom Rehlein und vom Herzallerliebsten, der wandern geht!

Sehr viel! Denn der Liederkranz singt nicht nur alle möglichen Lieder, sondern er lebt auch Integration vor.

Wie geht denn das?

Wir haben eine Gemeinschaft im Liederkranz, in dem jeder aufgenommen ist, der gerne singt.

Diese Gemeinschaft verbindet und schafft gegenseitiges Vertrauen und Toleranz. Oder glauben Sie, wenn das nicht so wäre, unser Clark aus USA oder unser Ali aus Algerien würden beim Liederkranz schon über mehrere Jahre aktiv mitwirken? Oder der Preuße aus Berlin, der zusammen mit dem Bayern harmonisch nebeneinander singt, und selbst der „von dr Alb ra“, der auch mitsingt, gehört einfach dazu, zum Liederkranz.

Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten es wollen! Der Liederkranz ist dazu bereit! Wo sind Sie, der sich integrieren will, und bei uns mitsingt?
Übrigens im Liederkranz singen auch Einheimische und Schwaben!!!

(Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten Sie, dass wir eine Quotenregelung für Männer haben, die es uns leider nicht erlaubt, mehr als eine (tonangebende) Frau aufzunehmen. Somit hat auch die Integrationspolitik beim LKS – was das Singen angeht – seine Grenzen.)

 

Wir erinnern uns noch, als wäre es gerade gestern erst passiert: Trapattoni, einer der Startrainer des FC-Bayern aus dem letzten Jahrtausend, hat sich in der Pressekonferenz über eine leere Flasche der Marke „Struuuunz“ beschwert.

In ähnlicher Emotion mit Mimik und Gestik darf man sich die Situation vorstellen, die sich nach der Singstunde im Getränkedepot des Liederkranzes zugetragen hat:

Hans S. („der Starke“) hat als Aushilfsgetränkewart die Spreu vom Weizen trennen wollen – will heißen, volle Flasche mit dem Bügel oben in die eine Kiste, die Leeren in die Andere.

„Mann, wer hat schon wieder den Bügel bei der leeren Bierflasche zugemacht!“– bruddelt unser Tenor lauthals … Und im gleichen Bruchteil einer Sekunde warf er mit Schwung und geübtem Daumendruck den Bügel vom Flaschenhals.

Und wie bei der Marke „Struuunz“ durfte unser Liederkranz-TrapTenori feststellen, dass –erstens – der Anschein einer nassen Hose niemals trügt und – zweitens – LEER nicht immer LEER ist. Schon gar nie nicht, wenn der Bügel dann mal oben ist.

Somit stellen wir fest, es war für unseren Tenor nur eine LEHRE … und keineswegs aber von den Flaschen eine LEERE. Prost!

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"
Was uns interessiert …
Das Interview
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