... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Sänger-Porträts

volker hanneNach über elf Jahren Einsatz und Engagement in der Vereinsführung haben sich Volker und Hannelore entschieden, ihr Amt abzugeben.

Volker war über die lange Zeit als Vorstand tätig und war in den letzten Jahren mehr und mehr zur wichtigsten Stütze des Vereins geworden.

Ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Weitsicht , Standhaftigkeit und Identifikation für das Vereinsleben und für den Liederkranz zeichnen sein Wirken aus.

Dass alles so gut funktioniert hat liegt natürlich auch an Hannelore, die als Schriftführerin aktiv in das Vereinsgeschehen integriert war und sicherlich vieles mehr an Engagement eingebracht hat, als das Amt des Schriftführers erfordert hätte.

Einen besonderen Dank gilt Hannelore für ihre ausgleichende und mütterliche Art, die wir Jüngeren vom Liederkranz sehr schätzen.

Daher gebührt Euch beiden unser besonderer Dank. Mit dem Steinkrug und jedem Schluck aus den Liederkranz-Bechern sollt Ihr Euch an die schönen Zeiten  Eurer Vereinsführung erinnern.

Seid sicher, dass Ihr eine wichtige Grundlage geschaffen habt für die weitere Vereinsarbeit.

Wir, die neuen Vorstände danken Euch zudem dafür, dass Ihr uns noch für gewisse Zeit bei der Hand nehmt, damit wir einen guten Einstieg ohne Reibungsverluste finden.

Wir freuen uns (sehr eigennützig) über viel weitere gesellige Stunden und Runden mit Euch.

Der Vorstand

 

volkersebastianmatthiasFreitagabends ,wenn Matthias zur Singstunde geht:

Sebastian:      „Papa, darf ich auch mit zur Singstunde“.

Matthias:        „Du bist noch nicht alt genug im Männerchor zu singen“ –

Sebastian:      „Aber ich kann doch singen!“

Matthias:        „Klar kannst du singen – alleine –  aber Singen im Chor muss man üben“, wie wäre es, wenn du erst im Schülerchor singen würdest!

Anmerkung: Sebastian ist seit Schuljahresbeginn Herbst 2013 in der 4. Klasse, hat sich zur AG Schulchor angemeldet und bereits mehrere Lieder eingeübt und sie hatten schon mehrere Auftritte u.a. beim Nikolausmarkt am 1. Advent in Grötzingen. Beim Liederkranz ist Sebastian auch immer vorne mit dabei wenn es was zum werkeln gibt.

(Anm. d Red.: Wie auf dem Bild leicht zu erkennen ist, folgt Sebastian in seiner schaffigen Freizeitgestaltung seinem Opa. Darüber hinaus läuft er unverwechselbar in den gleichen Stapfen wie sein Vater.)

 

Alexander Dippold 32 Jahre alt und Vater von zwei Töchtern 2 und 4 Jahren alt, hat sich im September 2013 dem Liederkranz Schlaitdorf angeschlossen. Dies ist für uns Anlass genug, um ihm mal auf den Zahn zu fühlen:

Alex wo bist du geboren und wo sind deine Wurzeln?

alexGeboren bin ich im tiefsten Bayern und dort habe ich meine Jugendzeit in einem sehr kleinen Dorf mit 7 Häusern, davon 6 Bauernhöfe verbracht. Vor drei Jahren bin ich mit meiner Frau aus Filderstadt nach Schlaitdorf gezogen, weil ich genau hier den ländlichen Charakter, den ich als Junge in Bayern kennenlernte, wiederfand, und das in der Nähe von verschiedenen größeren Städten. Meine Kinder sollen die Natur kennenlernen und mit Tieren aufwachsen.

Alex wie kamst Du mit dem Liederkranz Schlaitdorf in Kontakt?

Beim ersten Gespräch mit unserem neuen Nachbarn Albert Kümmerle hat dieser mir sofort nahegelegt, dass ich zum Männerchor gehen soll. Das kam für mich überhaupt nicht in Frage und sein Werben perlte einfach bei mir ab. Damals konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich mich in einer solchen Truppe wohlfühlen könnte.

Aber wie ging es dann weiter?

Meine Frau wurde plötzlich immer mehr aktiv. Zuerst im Kindergarten und dann entwarf Sie die Broschüre zu 925 Jahre Schlaitdorf.

Mir wurde klar, wenn ich in die Dorfgemeinschaft eingebunden werden will, dann muss ich in einem Verein aktiv mitwirken. Da ich sportlich bin und keine zwei linke Hände habe, dachte ich, die Feuerwehr wäre das Richtige für mich.

Und wie kam es dann doch zum Start im Männerchor?

Die waren schlicht und ergreifend schneller.

Junge Menschen glauben, dass sie in einem Gesangsverein nicht richtig sind…

Auch ich habe dieses Klischee-Denken gehabt. Singen ist uncool und Singen im Liederkranz erst recht …!!

Aber irgendwas muss doch Deinen Schalter umgelegt haben…

Die Kameraden vom Liederkranz waren ganz schön ausgebufft. Die haben immer wieder mit mir geredet. Jeder wusste vom Anderen, wenn einer mit mir geredet hatte. Das waren schnelle und klare Strukturen. Nach einem positiven Gespräch mit Volker Kohn aus dem Vorstand, beschloss ich für mich, über meinen Schatten zu springen, und nahm mir vor, an ein paar Singstunden des Männerchores Liederkranz Schlaitdorf teilzunehmen und mal zu sehen, wie es da so läuft.

Mir war klar. dass jeder sich fragt, was ist das für einer, der junge Blonde in der Mitte dieser älteren Truppe. Ich hoffe dass der zweite junge Bursche, der derzeit auch mitsingt auch Mitglied wird.

Ein 32 jähriges Mitglied zieht den Altersschnitt ganz schön nach unten. Mit dem zweiten zusammen wäre das richtig bemerkbar, aber erzähl doch einfach weiter…  

Ich bin mit offener Art Anfang September in die erste Singstunde gegangen. Dort erlebte ich was, das ich als Express – Integration bezeichnen möchte. Ohne Fragen wurde ich sofort in die Vereinsgemeinschaft aufgenommen.  Bereits nach 3 bis 4 Singstunden erkannte ich, dass gemeinschaftliches Singen sehr wohl Freude macht und dass man Singen lernen kann. Glücklicherweise wurde aus Mitsummen bereits nach den ersten Übungsabenden ein Mitsingen. Die Kringel, Striche und Fahnen nach oben und unten, die Doppelpunkte, das war alles neu für mich. Aber nach einem Monat war für mich klar, bei dieser Gemeinschaft will ich bleiben. Plötzlich war ich mit Menschen in Kontakt, mit denen ich sonst selten was zu tun hatte. Ob es um banale Fragen oder andere Dinge geht, plötzlich kann ich auf eine Gemeinschaft mit Lebenserfahrung zurückgreifen und mir nützliche Informationen holen.

Nach den Übungsabenden singe ich zuhause und auch schon mal im Auto. Manche Lieder setzen sich richtig in meinen Ohren fest. Leider fehlt mir noch oft der Text aber ich wiederhole dann ständig kurze Strophenteile, ja es ist ein Ohrwurm.

Singen erzeugt gute Laune und überträgt sich auch auf das sonstige Leben. Ich gehe inzwischen gerne Singen. Mir gefällt der Mix der Lieder. Neben lustigen und leichten Liedern, freue ich mich wenn moderne Gassenhauer gesungen werden. Mir gefällt, dass hier in diesem Chor das deutsche Liedgut gepflegt wird. Natürlich sind englischsprachige Lieder wie z.B. Country Roads eine zeitgemäße und richtig gute Bereicherung.

Plötzlich reden mit mir Menschen aus dem Dorf, die ich bisher nicht kannte.

Eine besondere Ehre ist es für mich in Sängerweste aufzutreten, zumal ich sie von meinem neuen Nachbarn, dem jahrelang Aktiven Albert Kümmerle geerbt habe.

Wie findest Du es mit anderen Nationalitäten zu singen und sich mit diesen Menschen auszutauschen?

Ich wundere mich, wie sie es schaffen deutsche Lieder zu singen – aber es geht gut. Super, wenn die das schaffen, dann muss ich das auch schaffen. Ich freue mich, dass ich mich mit diesen Kameraden austauschen kann und gemeinsam mit ihnen singen darf. Wo ich aufgewachsen bin, war das verpönt. Aber heute finde ich es richtig gut und begrüße es.

Ja Alex, Singen ist eine Geduldsache, aber schön. Was wünscht Du Dir?

Als ich kürzlich den Schrank voller Noten im Keller sah, wurde mir bewusst, wie viel ich noch zu lernen habe. Ob ich das jemals schaffe?

Es ist für mich Ansporn viele dieser Lieder zu lernen und möglichst auch beim Freien Singen in geselligen Runden ohne Blatt mitsingen zu können.

Singen ist für mich ein Teil Lebensqualität, ein frischer Wind im Leben und erweitert mein Bewusstsein.

Alex, vielen Dank für Deine direkte und offene Art, die uns auf wunderbare Weise bereichert.

 

ALBERT - 100 JäHR.BILD 25.-28. JUNI 1976 - freigestelltHallo Albert. Danke dass ich dich für unsere neue Liederkranz-Zeitung interviewen darf.  Nun erzähl uns doch mal ein bisschen über dich:

Mein Name ist Albert Kümmerle, geboren am 29.Oktober 1935 hier in Schlaitdorf. Seit nun über 50 Jahren glücklich verheiratet, zwei Töchter. Beruflich war ich Kraftfahrer und nebenbei auch Landwirt.

Ich bin 2010 bei dir gegenüber eingezogen. Von unserem ersten Treffen an hast du über den Liederkranz berichtet und mich angeworben. Wie man inzwischen weiß auch erfolgreich. Wie war es bei dir damals? Wann bist du in den Liederkranz eingetreten?

Das war 1952. Ich habe hier meine Originale Mitglieds-Karte. Die wurde noch von dem damaligen Vorstand Christian Schlotterbeck unterschrieben. Solche Karten gibt es heute gar nicht mehr.

Das sind ja über 60 Jahre! Was hält einen so lange im Verein? Gab es nie Momente wo es dir weniger gefallen hat oder du mit dem Austritts-Gedanken gespielt hast? Verstehe mich nicht falsch, aber in Zeiten wo Autos fünf Jahre, Ehen drei Jahre und Arbeitsverhältnisse ein Jahr halten, ist eine so lange Zeit fast unvorstellbar für mich.  

Nein. Niemals. Ein Austritts-Gedanke schon gar nicht. Ich würde heute noch zu gerne Singen. Es ist ja nicht nur das Singen was mir unglaublich Spaß machte. Auch die Kameradschaft war immer ein sicherer Hafen den ich ansteuern konnte. Das Singen mit der Gemeinschaft bringt Freude und Halt in´s Leben.

Wie hat es bei dir begonnen? Wurdest du auch so angeworben wie ich? 

Mich haben damals zwei Schulkollegen mitgenommen. Da war ich 17 Jahre alt. Ich wusste schon nach wenigen Treffen, so wie du ja auch, dass ich hier Glücklich werde. Daraus sind 60 Jahre geworden.

Da hast du ja die Messlatte sehr hoch gesetzt, mal sehen ob ich da ran komme! Hattest du noch andere Aufgaben im Verein?

Ja! Ich war Stimmführer vom ersten Bass. Von 1983 – 2011. Hier liegen noch zwei Hefte voll mit allen Anwesenheitszahlen aus all den Jahren. Außerdem war ich jahrelang Fahnenträger.

Fahnenträger?

Ja, der Fahnenträger führte den Festzug bei auswärtigen Veranstaltungen oder Beerdigungen an.

Du hast mir auch ganz am Anfang was von Gläsern erzählt, was hat es mit denen auf sich?

Wenn man im Jahr maximal drei Mal fehlte, egal aus welchem Grund, bekam man am Jahresende ein besonderes Glas mit Gravur als Auszeichnung. Das habe ich in 60 Jahren 28-mal geschafft. Es sind auch einige Zinnbecher und Krüge dabei.

Ja, ich sehe dass deine Glasvitrine schwer mit all den Auszeichnungen zu kämpfen hat. Gibt es ein besonderes Ereignis in all den Jahren welches dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Wir sind Pfingsten 1954 zu unserem Partnerchor nach Diessbach in der Schweiz gefahren. Ein Bus hat da nicht gereicht, Christian Schlotterbeck musste mit einem kleinen Bus zusätzlich fahren. Zu dieser Zeit war die Weltmeisterschaft in Bern, die wir auch noch gewonnen haben! Das war schon was ganz besonderes. Albrecht Hiemer, der heute noch singt, war damals auch dabei.

Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen mich anzuwerben? Woher wusstest du dass ich der Richtige bin?

Das hat man dir angesehen. Außerdem – wenn jeder der den Verein als aktiver Sänger verlässt – wie ich es aus gesundheitlichen Gründen tun musste, für seinen persönlichen Nachwuchs sorgt, wird unser Verein noch ewig leben.

In 60 Jahren lernt man unglaublich viele Lieder. Hast du ein paar besondere im Kopf? Was sind deine Lieblinge?

Wir haben ein Rotes Gesangsbuch aus frühen Jahren. Das ist mir am Liebsten. Lieder wie „Singe wem Gesang gegeben“ oder Württemberger Wei“ sind Klassiker die ich immer gerne sang.

Vielen Dank für das Gespräch Albert!

 

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ENGLISCH

Musik, und insbesondere Singen war immer ein wichtiger Teil in meinem Leben und ist etwas, was mir wirklich Freude bereitet.

Als ich von den USA nach Schlaitdorf kam, dachte ich, dass die einzige Möglichkeit zu singen, ein Kirchenchor auf dem amerikanischen Militärstützpunkt sein würde. Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon bald nach der Ankunft in Schlaitdorf einem Mitglied des Liederkranzes vorgestellt werden würde.

Nachdem ich am 05.09.2009 nach Schlaitdorf gezogen war, musste erstmal die heimische Gastronomie im Flecken für das Nachtessen ausprobiert werden, wo wir dann Heiner Krapf trafen. Während unserer Unterhaltung erzählte ich ihm, dass ich Musik mag, und insbesondere Singen. Er erzählte mir von der bevorstehenden Hocketse, welche der Liederkranz in ein paar Wochen austragen wird und empfahl mir, dort mal vorbei zu schauen.

Ich ging zur Hocketse und hatte eine tolle Zeit mit Essen, Bier trinken und hatte es zudem genossen, dem Liederkranz und der Schweizer Blasmusik mit Albhorneinlagen zuzuhören.

Da ich englisch spreche hat Heiner mich Jürgen Schaffner vorgestellt, der mir wiederum alles über den Liederkranz erzählt hat. Und er fragte mich, ob ich nicht mal dazukommen möchte. Ich war überwältigt darüber, dass ich als Amerikaner gefragt wurde, ob ich nicht bei einem deutschen Männerchor mitmachen wolle.

Ich habe darüber nachgedacht und ihm mitgeteilt, dass ich es gleich zu Beginn im neuen Jahr versuchen werde.

Die andere Sache die sich für mich beim Liederkranz ergeben hat ist, dass ich die Möglichkeit habe zu singen, ich treffe regelmäßig Leute von Schlaitdorf und ich wurde ein Teil der Gemeinschaft / Gemeinde. Ich habe mich in den 3,5 Jahren gut eingefunden und habe in Schlaitdorf dadurch viele Menschen kennen gelernt und ich bin ein Mitglied dieser Gemeinschaft.

Das ist warum ich dem Liederkranz beigetreten bin und ich würde nichts daran ändern wollen!
Anmerkung der Red.: Lied zum Bild – King of the Roads / Bin nur ein Tramp

ewaldEwald, wir haben Dich seit zwei Jahren als begeisterten Sänger in unseren Reihen. Du hast doch zuvor schon in anderen Chören gesungen?

Ich singe schon sehr lange und das mit großer Freude und Begeisterung. Das liegt wohl in der Familie. Angefangen hatte ich in meinem Wohnort Pliezhausen beim Männergesangverein. Bei dem ich fast 20 Jahre gesungen habe.

Nebenher habe ich zusammen mit einigen anderen Sängern aus dem Männergesangverein Pliezhausen in Schlaitdorf bei den Musikfreunden Schlaitdorf angefangen im gemischten Chor zu singen.

Dann hast Du also Deine zweite Sängerkarriere einst in Schlaitdorf gemacht?

Mir hat es bei den Musikfreunden ausgesprochen gut gefallen und ich war fast von Anfang bis zum Ende des Chores mit dabei. Nach 25 Jahren hat sich der Chor zu meinem Leidwesen, muss ich sagen, aufgelöst.

Warum hat das denn dann mit dem Liederkranz so lange gedauert? Das Auto fand nach so vielen Jahren doch schon von selbst nach Schlaitdorf?

Da einige Sänger, welche bei den Musikfreunden Schlaitdorf mitgesungen haben, auch im Liederkranz singen wie Axel, Erwin, Siegfried und mir das natürlich bekannt war, wurde ich mehrfach immer mal wieder angesprochen doch jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf mit Singen einzusteigen, da ich jetzt als Sänger sozusagen arbeitslos geworden war. Na ja, so ganz stimmte das auch nicht, weil ich noch im Werkschor meiner Firma mitsinge.

Aber in Schlaitdorf – „von Feldern und Wäldern umgeben“ – nicht mehr singen zu können führte doch sicherlich zu Entzugserscheinungen! Oder gab es noch andere „Motivatoren“?

Am meisten zu meiner Entscheidung mit beigetragen hat meine frühere Mitsängerin Marietta, welche bei den Chorproben der Musikfreunde immer direkt vor mir saß und die mich sehr oft darauf angesprochen hat.

Auf unsere Frauen ist eben Verlass!

Ja, und dann kam dieses Konzert mit den Seemannsliedern und Country-Songs zusammen mit den Knurrhähnen, was mich sehr begeistert hat. Da stand mein Entschluss fest, ja ich singe ab jetzt beim Liederkranz Schlaitdorf. Danach war ich von Erwin eingeladen zur letzten Singstunde vor den Ferien bei Bernhard im Garten. Ich war Fremder, aber das blieb ich nicht lange. Das ist jetzt fast 3 Jahre her und ich muß sagen, ich habe es keine Sekunde bereut. Ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen Verein.

Das freut uns außerdordentlich – was macht das gewisse Etwas aus, was gefällt Dir besonders?

Hier stimmt die Harmonie untereinander und es wird eine liebevolle Kameradschaft gepflegt. Auch die Chorleiterin, welche uns nun leider aus verständlichen persönlichen Gründen wieder verläßt, hat mir sehr imponiert und mich angespornt zu Höchstleistung für jeden Chorvortrag oder Konzert, wie das letzte Konzert zusammen mit den schweizer Freunden aus Diessbach. Dieses alte Schwäbisch mit den seltsamen Wörtern und der eigenartigen Betonung das war neu und eine Herausforderung für mich. Im Liederkranz bin ich unter Freunden und singe gerne und mit viel Engagement, weil hier ALLES passt.

Vielen Dank für das Kompliment das ich gerne stellvertretend entgegennehme.  Ich muss sagen, die „Blitzhäuser“ sind aber auch auf zack.

Ich bin zwar kein Schlaitdorfer, aber ich mache mich immer mit Freude auf den Weg hierher.

Jetzt eine Frage an einen erfahrenen Fuchs des Chorgesangs: Was verrät Dir der Blick nach vorne?

Ich denke, dass der Chor sich eine tolle Basis erarbeitet hat die zu MEHR anspornt. Ich denke auch an Neue und auch Jüngere die Freude am Chorgesang haben und denen ein stimmiges Umfeld wichtig ist.

Außerdem bin ich sehr gespannt auf unsere neue Chorleiterin und neue Chorliteratur.

Ja, der Chor ist immer in Bewegung ..

Stimmt und außerdem wandre ich, seitdem ich im Vorruhestand bin gerne und regelmäßig einmal im Monat mit den Ruhestandswanderern vom Liederkranz.

Ewald, vielen Dank für Deine Bereicherung.

clark1

DEUTSCH

Music, especially singing, has always been a part of my life and something I really enjoy. When I moved to Schlaitdorf from the United States I thought the only singing I would possibly be doing was with a church choir at an American church. Little did I know that I would soon get introduced to members of and in the Liederkranz shortly after arriving in Schlaitdorf.

After moving in, on 5 September 2009, I went to dinner one night at the Flecka Stüble where I met Heiner Krapf.  During our conversation I told him I liked music, especially singing, and he told me about the upcoming Hocketse that the Liederkranz was hosting in a couple of weeks and suggested that I go.

I went to the Hocketse and really had a good time eating the food, drinking the beer, listening to the Liederkranz sing and the Swiss choir sing and play their horns. Because I speak English Henri introduced me to Jurgen Schaffner who told me all about the Liederkranz and at the end of our conversation he asked me if I would like to join. I was overwhelmed that I would be asked as an American to join a German men’s choir. I thought about it and told him I would like to try and that I would begin after the first of the year. The other thing that occurred to me is that in joining the Liederkranz it would give me an opportunity to sing, to meet the people of Schlaitdorf and to be a part of the community.

It worked in that I have been singing with the Liederkranz for 3 ½ years and have gotten to know many people in Schlaitdorf and to be a part of the community.

That’s why I joined and I wouldn’t change a thing!

Anmerkung der Red.: Lied zum Bild – King of the Roads / Bin nur ein Tramp

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"
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