... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Volker

Der Ausflug in diesem Jahr hat uns in die nähere Umgebung geführt. Wir sind mit dem Bus nach Schlat in die Nähe von Göppingen gefahren. Um die Lage genauer zu beschreiben: Schlat liegt zwischen Deggingen und Göppingen direkt unterhalb des Wasserbergs mit seinem Wanderheim, also in einer landschaftlich schönen Gegend. Auf dem Programm stand der Besuch der Getränke-Manufaktur Jörg Geiger und eine Führung durch die Streuobstwiesen rund um Schlat.

Zur Begrüßung erhielten wir zur Verkostung zwei alkoholfreie PriSeccos (PriSecco ist ein registriertes Markenzeichen: ® – Prickelt wie Secco, ganz ohne Alkohol – so ist die Wortzusammensetzung!), gewonnen aus Obst und Beerensäften unter Beifügung von Gewürzen! Geht so etwas? Jörg Geiger hat uns seine bisher kreierten Obstweine vorgestellt und darüber gesprochen welche Apfel- und Birnensorten er dafür verwendet. War es bisher mucksmäuschenstill, so haben sich jetzt einige zu Wort gemeldet und Obstsorten genannt, die bei uns auch wachsen, z.B. Bittenfelder, Boskop, Gelbmöstler , Nägelesbirne nur um einige zu nennen. Als „Zutat“ werden je nach Ausbau der Obstweine diese Erzeugnisse mit Zitronenverbene, Borretsch, Schafgarbe, Douglasienspitzen, Gewürzen, gedämpftem Eichenlaub und –reisig angereichert, so dass diese Vielfalt an Priseccos entsteht. Das war uns natürlich neu. Jörg Geiger verstand es informativ, umfangreich und teils auch spaßig von seiner Arbeit zu erzählen. Nun durften wir seine Produktion – „Manufaktur“ besichtigen und wir konnten sehen, wie aufwändig die Herstellung dieser edlen Obstweine ist.

Zum Abschluss der Führung haben wir in seinem „Sektkeller“ noch einen Birnenschaumwein von der Champagnerbratbirne verkostet.

Nach dieser anregenden Exkursion war bereits Zeit zum Mittagessen. Die an das Restaurant angrenzende ehemalige Scheune dient jetzt als Speisesaal. In diesem geschmackvoll restaurierten Ambiente wurde das Essen vom Buffet angeboten. Es gab als Vorspeise Salate, Ziegenfrischkäse, Lammsalami, als Hauptgerichte konnte man unter den schwäbischen Spezialitäten wie Sauerbraten, geschmälzten Maultaschen, geschmorten Schweinebäckchen auswählen oder auch von allem etwas nehmen. Als Beilage unter anderem einen „schlonzigen“Kartoffelsalat. Alles ganz lecker gekocht , kredenzt dazu die passenden PriSeccos aus Gewürzluike und Oberösterreicher Weinbirne.

Der nachfolgende Spaziergang nach diesem guten Essen führte uns durch die gepflegten Streuobstwiesen bergan zu einer Scheune in der Tische und Bänke deponiert waren und PriSeccos für uns bereit standen. Und weil es ein so warmer und sonniger Maientag war konnten wir an diesem Platz noch länger verweilen. In froher Runde wurde gesungen und geschwätzt und die Erwachsenen haben mit den Kindern Faul-Ei gespielt. Auf dem gesamten Weg wurden wir auf Tafeln informiert über dieses bedeutende Ökosystem mit seiner herausragenden Artenvielfalt.

Dank an den 2. Bass, ganz besonders an Alex, der dieses Ziel für uns ausgesucht und diesen Ausflug organisiert hat.

 

Der Liederkranz im Wandel:

Lob für das Erreichte – Dank für das Geleistete – Starker Zuwachs bei den jungen Sängern – Generationenwechsel im Vorstand

Zur HV konnte der Vorstand Jürgen Schaffner 32 Mitglieder und die Chorleiterin Tania Schneider begrüßen. Zu Beginn wurde das Lied „Willkommen“ angestimmt. Der Vorstand Volker Kohn gab bekannt, dass der Liederkranz 83 Mitglieder zähle, davon 31 Sänger. Er drückte seine Freude darüber aus, dass bis zur HV drei neue Sänger dazu gekommen seien. In seinem Ausblick auf das kommende Jahr umriss er die geplanten Aktivitäten. Neben den alljährlichen Terminen beteilige sich der Liederkranz, wie andere Vereine auch, an der Markungsputzede. Das herausragende Ereignis werde die Teilnahme zum 175-jährigen Jubiläum beim Männerchor Diessbach sein.

Der Bericht der Schriftführerin zeigte auf, was sich im Jahr 2013 ereignete: Konzert am 20. April – „Mundart – es muss nicht immer hochdeutsch sein“, Verabschiedung unserer Dirigentin, Silvia Götz, Suche nach neuer Chorleitung, Singen am 27. September bei „männer in concert“, 28./29. Sept. Hocketse.

Anfang Juli ging der Liederkranz  online. Die Homepage wurde erstellt und strukturiert von Gerhard Miller. Die Sängerzeitung ist entstanden auf Initiative von Gerhard Miller. Er war es auch zusammen mit Tina Dippold, die die Zeitung gestalteten. Dafür den Beiden ein herzliches Dankeschön.

Anschließend berichtete der Kassier Jürgen Schaffner von einer Überdeckung. Die beiden Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und haben die Entlastung vorgeschlagen.

Die Gesamtentlastung des Vorstandes hat BM Edelmann vorgenommen.

Seit Freitag, 13. September 2013, leitet Tania Schneider unseren Chor. Sie teilte mit, als sie den Chor beim Konzert im April erlebte, beeindruckte sie der stattliche Männerchor. Was wohl auch den Ausschlag dafür gab, die Chorleitung zu übernehmen. Ihr gefalle der offene Umgang und sie schätze das gute Klima bei den Singstunden.

Außer dem Stimmführer des 1. Tenors und einem Kassenprüfer mussten alle Ämter neu gewählt werden. Jürgen Schaffner stellte sich als Vorstand nicht mehr zur Verfügung. Dafür konnten zwei Sänger als Vorstände gewonnen werden, Alexander Dippold und Gerhard Miller, sie wurden einstimmig gewählt. Alle Inhaber der übrigen Ämter stellten sich wieder zur Wahl und wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Neu geschaffen und gewählt wurde ein Musikausschuss, bestehend aus der Dirigentin, und drei Chormitgliedern.

Zum Ende der Versammlung sang der Chor „Musik erfüllt die Welt“, bevor Jürgen Schaffner für seine 9-jährige Tätigkeit als Vorstand geehrt wurde.

Gegen 21:35 Uhr war der offizielle Teil der Hauptversammlung beendet und es war noch Zeit in gemütlicher Runde bei Ripple mit Essiggurken sich zu unterhalten.

Heute ist fast täglich aus den Medien über Integration zu erfahren. Fast schon kann man es nicht mehr hören, was alles für Weisheiten einem da serviert werden!

Sie fragen sich jetzt wohl, was hat denn dieses Thema mit dem Liederkranz Schlaitdorf zu tun! Schön, da wird gesungen, die Silcherlieder von hinten und von vorne und dann noch vom Rehlein und vom Herzallerliebsten, der wandern geht!

Sehr viel! Denn der Liederkranz singt nicht nur alle möglichen Lieder, sondern er lebt auch Integration vor.

Wie geht denn das?

Wir haben eine Gemeinschaft im Liederkranz, in dem jeder aufgenommen ist, der gerne singt.

Diese Gemeinschaft verbindet und schafft gegenseitiges Vertrauen und Toleranz. Oder glauben Sie, wenn das nicht so wäre, unser Clark aus USA oder unser Ali aus Algerien würden beim Liederkranz schon über mehrere Jahre aktiv mitwirken? Oder der Preuße aus Berlin, der zusammen mit dem Bayern harmonisch nebeneinander singt, und selbst der „von dr Alb ra“, der auch mitsingt, gehört einfach dazu, zum Liederkranz.

Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten es wollen! Der Liederkranz ist dazu bereit! Wo sind Sie, der sich integrieren will, und bei uns mitsingt?
Übrigens im Liederkranz singen auch Einheimische und Schwaben!!!

(Anmerkung der Redaktion: Bitte beachten Sie, dass wir eine Quotenregelung für Männer haben, die es uns leider nicht erlaubt, mehr als eine (tonangebende) Frau aufzunehmen. Somit hat auch die Integrationspolitik beim LKS – was das Singen angeht – seine Grenzen.)

 

Maiwanderung am 5. Mai 2013

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Männerchor mit dem Lied „Morgens früh bei kühlem Taue“ die Dirigentin Frau Götz und die Sängerfrauen zur diesjährigen Maiwanderung.

Trotz schlechter Fernsicht genoss man den Ausblick vom Gewann „Dohmet“ in Richtung Aichtal und Filderebene sowie südlich zur Schwäbischen Alb. Der Weg führte uns Richtung Sportplatz und weiter in den „Kirschenwasen“, der ganze Hang stand in voller Blüte und schmückte die Wiesen.

Bis fast zum Wasserturm und weiter vorbei am „Cafe“ am Häslacher Ortsrand ging es Richtung Altenriet. Zurück auf dem Heerweg bis in den „Grund“, weiter durch Allmandstücke hinauf den Haldenweg und weiter in die Friedhofstraße.

Spontan entschloss man sich dem zufällig angetroffenen, auf dem Weg der Besserung befindlichen Sängerkameraden Rolf Waiblinger ein Ständchen zu bringen.

Mit schnellerem Schritt näherte man sich der Grillstelle „Hägerts“ zum Ausklang der diesjährigen Maiwanderung. Ein herzlicher Dank gebührt den beiden Organisatoren Werner Bronni und Karl Weinhardt, sowie Heinz Decker welcher auf der  Wanderung viel Historisches  und so manche Anekdote von Schlaitdorf erzählte.

 

 

 

 

 

Mit unserem Konzert am 20. April zum Thema „Mundart-„Es muss nicht immer Hochdeutsch sein“, haben wir viele Besucher angesprochen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so Viele mit uns das Jubiläum, 25 Jahre Freundschaft Männerchor Diessbach – Liederkranz Schlaitdorf, gefeiert haben. Zum Anfang hat der Liederkranz die Gäste mit zwei Liedern begrüßt. Gleich danach hat sich der Diessbacher Männerchor dazu gesellt und es wurden die Lieder „Heimweh“ und die „Heimatmelodie“ von Gotthilf Fischer gesungen.

He2013-04 - diessbacherrmann Bizer, der ehemalige Chorleiter des Liederkranzes, hat die Anfänge der Freundschaft zwischen den Chören und die Entwicklung bis heute dargestellt und von der Verbundenheit zwischen den Sängern und ihren Familien anschaulich beschrieben. Weiterlesen

Wir bedanken uns bei allen, die uns ihr Altmetall gebracht haben und das Altpapier für uns gesammelt und bereit gestellt haben.

Wie immer haben die Mitglieder ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, so dass die Vergütung des Altmaterials voll der Vereinsarbeit zu gute kommt. Auch dafür vielen Dank.

Wenn Sie den Sammeltermin versäumt haben und wenn im Laufe des Jahres Altpapier anfällt – kein Problem – Sie brauchen es nicht in der „blauen Tonne“ entsorgen! So wie es anfällt, bündeln oder in Kartons verpacken und anliefern:

  • vor die Garage der Familie Reusch, Nürtinger Straße 67,
  • vor die Scheune, Karlstraße 4.

2013-03 - Altpapier-2Das Altpapier wird in der Scheune so lange gesammelt bis es sich lohnt, wieder einen Container zu bestellen.

Auf dem Bild sehen Sie einige der fleißigen Helfer bei den Containern in der Neckartailfinger Straße.Am 2. März sammelt der Liederkranz Schlaitdorf wieder Altmaterial.
Ab 9:00 Uhr am Samstag, kann in der Neckartailfinger Straße Altmetall angeliefert werden, das Altpapier wird ab 13:00 Uhr durch die Mitglieder eingesammelt.
Das Altpapier bitte bündeln oder in Kartons verpacken und vor ihr Haus stellen.
So haben Sie die Möglichkeit zur Entrümpelung und wenn viel Material anfällt freut sich der Liederkranz.

 

2013-03 - Altpapier

Die aktiven und passiven Mitglieder wurden vom Vorstand Jürgen Schaffner begrüßt. Als Auftakt zur Hauptversammlung sang der Chor „In allen guten Stunden“. Jürgen Schaffner stellte fest, dass die Tagesordnung termingerecht erfolgt sei, die Hauptversammlung beschlussfähig ist und keine Anträge zur Tagesordnung eingegangen sind. Zu Ehren der beiden im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder wird eine Gedenkminute eingelegt und danach das Lied „Der Mensch lebt und bestehet“ angestimmt.
Im Tätigkeitsbericht des Vorstandes Volker Kohn wurde über die Zahl der Mitglieder sowie über die Teilnahme an Sitzungen und Besprechungen des Vorstandes informiert sowie der Plan für 2013 durchgesprochen. Anhand dieses Terminplanes wurden die Aktivitäten vorgestellt: Im Besonderen sind dies das Konzert am 20. April mit dem Männerchor Diessbach/Schweiz, Thema: „Mundart – es muss nicht immer hochdeutsch sein“, Singen bei der Sonnwendfeier des Albvereins, Teilnahme am Dorffest der Gemeinde am 06. und 7. Juli, Singen im Pfarrhof vor dem Open-air-Kino am 20.Juli. Am letzten Wochenende im September ist der Liederkranz besonders gefordert: Freitag, 27. September, gemeinsames Konzert bei „männer in conzert“ in Neckartenzlingen, 28./29. September dann die Hocketse.
Das Singen am Volkstrauertag am 17. November und das Singen am 1. Advent sind wieder fest eingeplant. Das Jahr über kommen noch Termine für Ständchen und Singen bei runden Geburtstagen dazu, Altmaterialsammlung und Maiwanderung. Der Vorstand dankte der Dirigentin, Frau Götz, für ihre Arbeit im vergangenen Jahr und die angenehme Atmosphäre in den Singstunden.
Im Bericht der Schriftführerin wurde Rückblick genommen auf das vergangene Jahr mit einem sehr traurigen Ereignis und vielen freudigen und fröhlichen Anlässen. Mit zu den schönen Anlässen zählen die monatlichen Tageswanderungen der Ruheständler, die von Albrecht Hiemer vorbereitet und vorgewandert werden.
Der Kassier konnte von einem erfolgreichen Jahr berichten, weil eine Überdeckung zu verzeichnen ist.
Die beiden Kassenprüfer haben die Kasse geprüft. Sie haben festgestellt, dass alle Belege lückenlos vorhanden sind und die Kasse sorgfältig geführt wurde. Somit keinerlei Beanstandung und Vorschlag zur Entlastung des Kassiers. Anschließend hat Herr Edelmann die Entlastung für den gesamten Vorstand vorgenommen.
Die Chorleiterin, Frau Götz hat in ihrem Bericht hauptsächlich vom Zusammenspiel von Chorleiterin und Chor berichtet. Aus ihrer Sicht hat das vergangene Jahr Höhen und Tiefen aufgezeigt. Sie hat am Ende des Jahres feststellen müssen: Wir haben daraus gelernt! Im Hinblick auf das bevorstehende Konzert am 20. April ist sie zuversichtlich, dass der Chor die Aufgaben bewältigen kann.
Hermann Bizer steht nicht mehr zur Wahl als Vorstand. Es hat sich niemand bereit erklärt, die Nachfolge anzutreten, so dass auch keine Wahl stattfinden konnte. Die Aufgaben werden auf die Einzelnen übertragen. Jürgen Schaffner hat sich bei Hermann Bizer für seine langjährige Dirigententätigkeit und seine Arbeit im Vorstand mit einem Präsent bedankt.
Der Kassenprüfer und der Stimmführer des 1. Tenors wurden einstimmig gewählt.
Mit zwei Liedern als Geburtstagsständchen für einen runden Geburtstag wurde der offizielle Teil der Hauptversammlung beendet

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