... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Monatsarchive: August 2020

Coronavirus

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland Anfang März 2020 hat sich unser Leben total verändert. Das betrifft unser aller Leben auf dieser Erde. Die Auswirkungen haben wir alle täglich vor Augen geführt bekommen. Die Pandemie hat sich über die ganze Welt ausgebreitet mit sehr vielen Toten und schwerstkranken Menschen. Das Ganze hatte und hat Auswirkungen auch auf den Liederkranz Schlaitdorf. Alles wurde verboten, um die Ansteckung zu reduzieren.

Alle Veranstaltungen sind coronbedingt abgesagt worden. Keine Singstunden und keine Konzerte oder andere Auftritte waren möglich. Inzwischen gab es mehrere Lockerungen und das Singen wurde wieder erlaubt, allerdings unter strikter Einhaltung eines Hygienekonzepts. Am Besten ist Singen im Freien möglich mit entsprechendem Abstand. Wir Sänger haben unter dieser Monate andauenden Zwangspause sehr gelitten. Uns haben die gemeinsamen Singstunden, Nachsingstunden und Kontakte sehr gefehlt. Aus diesem Grunde haben wir uns sehr gefreut, als wir uns zum Ersten Mal am 26. Juni 2020, bei der Richard-Haug-Hütte im Hägerts, wiedergesehen haben und gemeinsam rund um’s Lagerfeuer, im vorgeschriebenen Abstand, gesessen sind und ein paar Lieder gesungen haben. Es war ein sehr schöner Abend mit unser aller Hobby dem Singen und hat uns sehr viel Freunde gemacht. Daraufhin haben wir uns am 03. Juli zum zweiten Mal dort getroffen und so etwas wie eine Singstunde miteinander gehalten. Unser Tenor war, dass wir das solange es vom Wetter her möglich ist, beibehalten wollen. Allerdings ist das natürlich sehr stark vom Wetter abhängig.

Am Mittwoch den 12. August 2020 hatte Wanderführer Siegfried Fronk zu einer ganz besonderen Wanderung in seiner Heimatgegend eingeladen. Eingeladen waren auch unsere Frauen, von denen allerdings nur Hannelore mitwanderte. Von Schlaitdorf fuhren wir über die Autobahn bis Abfahrt Mühlhausen, weiter über Gruibingen in Richtung Gammelshausen. Dort trafen wir auf Wanderführer Siegfried auf einem Wanderparkplatz. Von dort aus ging es durch den Wald erst mal bergab. Auf halber Höhe Richtung Bad Boll entlang eines Obstpfades. Nach einem leichten Anstieg erreichten wir die Boller Heide mit einem sehr schönen Grillplatz. Wo wir unsere Rote am Feuer der mitgebrachten Holz-Spächle grillten. Nach ausgiebiger Mittagsrast auf der Boller Heide, ging es wie Siegfried sagte mit einem tollen Anstieg hinauf zur Bertaburg, dem Gipfel. Ja, an diesem Tag war es sehr heiß und dieser Aufstieg ging steil und beinah unendlich nach oben. Allerdings wurden wir, erst mal oben auf der Bertaburg angekommen, mit einem beeindruckenden Ausblick auf unser schönes Albvorland belohnt. Man hatte den Eindruck als stehe man auf einem Balkon mit Blick hinab in die Tiefe und in die Ferne. Anschließend wanderten wir rund um den Kornberg zurück zum Wanderparkplatz.

Mit den Autos fuhren wir nach Wiesensteig, von dort aus wanderten wir einen knappen Kilometer zur Baustelle der neuen Eisenbahnbrücke über das Filstal, für die neue Schnellbahnstrecke Stuttgart-Ulm. Diese Besichtigung war das absolute Highlight und hat sich echt gelohnt.

Nach knapp 11 Kilometern und ca. 330 Höhenmeterchen, wie Siegfried meinte, fand anschließend unsere Wanderung im Hotel Höhenblick über Mühlhausen i. T., einen gebührenden Abschluß.

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