... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Monatsarchive: September 2022

Am Samstag 17. September fand die erste Schlaitdorfer Musikhocketse statt. Doch dieses Mal war die Hocketse, die der Liederkranz Schlaitdorf normalerweise, wenn kein Coronavirus alles zum Stillstand zwingt, am zweiten Wochenende im September veranstaltet eine ganz andere. Zwei Schlaitdorfer Vereine veranstalteten gemeinsam diese 1. Musikhocketse, der Liederkranz Schlaitdorf und die Musikfreunde Schlaitdorf. Der Samstagabend wurde so zum Musikevent im Gemeindezentrum Hofstatt. Geplant war, dass wir die Hocketse, wie gewohnt im Freien Hinter dem GZH veranstalten, doch spielte das Wetter leider nicht mit. Vorbei waren die schönen, sonnigen warmen Sommerabende. Es wurde richtig nasskalt.

Der 1. Vorstand vom Liederkranz Alexander Zäh hieß alle Gäste, die trotz Regen zu unserer Veranstaltung gekommen sind, recht herzlich willkommen. Er freute sich sehr, dass der Bürgersaal voll war und dass wir uns alle, seit gefühlt 3 Jahren wieder zu einer Hocketse treffen konnten. Er und Vorstand Martin Petzold von den Musikfreunden haben sich vor einigen Wochen darüber unterhalten, ob nicht beide Vereine mal gemeinsam diese Hocketse gestalten und veranstalten können. So gab eins das andere und es wurde in kürzester Zeit dieser gemeinsame Auftritt geplant und veranstaltet. Der Abend wurde mit 6 Liedern vom Liederkranz eröffnet, dirigiert von Vizedirigent Matthias Kohn, alle Lieder wurden Acapella gesungen. Nach kurzer Pause spielten die Musikfreunde Schlaitdorf auf mit mehreren Stücken. Für Bewirtung war von beiden Vereinen gesorgt und Mitarbeiter am Getränkestand und in der Grillbude engagiert worden. Außer den üblichen Roten und Pommes gab es Steak und wilde Kartoffeln mit Knoblauchsoße. Was sehr gut ankam. Es musste nachgeordert werden. Nach einer längeren Pause wurde das Publikum vom breiten Spektrum der Bigband der Musikfreunde sehr gut unterhalten. Zum Schluss waren nochmal die Sänger vom Liederkranz mit Acapella-Chören aus ihrem breiten Repertoire zu hören. Dem Beifall des Publikums und der Zugabe Aufforderung nach zu urteilen, hat es allen gut gefallen und Spaß gemacht. Einfach mal Musik zu hören, sich mal wieder zu treffen, und sich nach langer Zeit auszutauschen – nach über 2 Jahren Corona, einfach schön. Der Abend ging nach gemütlichem Beisammensitzen und guten Gesprächen langsam dem Ende entgegen. Vielleicht bald mal wieder in dieser Form der Zusammenarbeit beider Vereine.

Einladung zum 99. Geburtstag in die KronenKomede Filderstadt Bonlanden

Einer unserer jüngsten Sänger vom 2. Tenor, Oliver Gelpke ist 50 Jahre alt geworden im Jahr 2020. Er hatte alles genauso vorbereitet und den Liederkranz Schlaitdorf dazu eingeladen. Aber leider kam Corona dazwischen und er mußte die ganze Veranstaltung leider wieder absagen. Zwei Jahre später, nachdem die Situation wegen Corona, es wieder möglich machte, hat er einen zweiten Versuch unternommen. Jetzt feierte er, am 11.09.2022, zusammen mit seiner Frau Annette 99 Jahre, die Sänger mit ihren Frauen waren herzlich dazu eingeladen und sind gerne der Einladung in die Kronenkomede nach Filderstadt-Bonlanden gefolgt. Die Sänger brachten ihnen jetzt im nachhinein ihr Geburtstatags-Ständchen. Bei Frühschoppen, Essen, Gesang und Schwäbischer Komedie, konnte locker und ausgelassen gefeiert werden. Das absolute Highlight des Tages war natürlich der Auftritt von „Hillus Herzdropfen“, die den Saal zum Lachen und Beben brachten.

Mittwoch, 10. August 2022 fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Kohlberg. Wir parkten am Ortsausgang Richtung Kappishäusern. Vom Wanderparkplatz Raupental starteten wir zu unserer anspruchsvollen Wanderung, mit tollen Ausblicken. Gleich ging es steil hinauf auf den Jusi. Der Jusi ist der größte Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans, der seinerseits auf einem Plateau des mittleren Abschnitts der Schwäbischen Alb und dessen Vorland verortet ist. Der Jusi bildet zudem den Abschluss eines 4 km langen Bergrückens, der verbunden ist mit der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Auf dem Gipfel (auf 673m) angekommen, wanderten wir auf dem Gustav-Ströhmfeld-Weg Richtung Neuffen. Wir betraten das Naturschutzgebiet Neuffener-Hörnle-Jusenberg (48ha). Bildprägend ist der alte Steinbruch am Hörnle. 1902 begann das Zementwerk Nürtingen am Hörnle Kalkstein und Mergel abzubauen. Die Abbaugenehmigung galt bis 1974 und hernach wurde rekultiviert, sonst wäre das Hörnle doch zu arg angefressen worden. Bald hatten wir den Höchsten Punkt am Hörnle (mit 707m) erreicht. Wir wanderten weiter auf steilem Grat zum Schillingskreuz. Hier machten wir Mittagsrast auf einem Rastplatz mit Tischen, Bänken und Schutzhütte. Ein kaltes Vesper war angesagt, da grillen wegen Waldbrandgefahr nicht erlaubt war. 

Nach einer ausgiebigen Mittagsrast verliessen wir den Gustav-Strömfeld-Weg und stiegen ab Richtung Neuffen. Unterhalb des ehemaligen Steinbruchs gingen wir wieder auf einem Albvereins-weg zurück zum Sattelbogen. Dort angekommen machten wir einen Schwenk über Kappishäusern (Wasserhochbehälter), liessen den Blick schweifen, auf Obstwiesen und die Wacholderheide. Auf halber Höhe kamen wir wieder am Jusi an und gingen bergab zu unserem Parkplatz. Alle waren wir uns einig, es war eine schöne und abwechslungsreiche Wanderung, trotz großer Hitze, da wir die meiste Zeit im Wald wanderten.

Zum Abschluss kehrten wir im Biergarten beim Griechen in der Sportgaststätte Kappishäusern ein.

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