... da hör ich hin.
                                  ... da geh und hör ich hin.
                                    ... da gehör ich hin.
Wo Männer singen

Wanderführer Ewald Münzinger hatte eine Wanderung auf dem Ludwig Uhland-Liederweg vorbereitet und vorgewandert. Wir parkten unsere Autos in der Nähe des Campingplatzes Tübingen. Entlang des Neckars wanderten wir zur Schlosssteige, über diese hoch zum Schloss Hohentübingen, mit kurzer Besichtigung. Ab dem Schloss ging der Ludwig Uhland-Liederweg, welcher im Oktober 2010 eröffnet wurde, über den Spitzberg zur Wurmlinger Kapelle. An dieser Wanderstrecke wurden zehn Tafeln mit je einem Gedicht von Ludwig Uhland, das auch als Lied vertont wurde, aufgestellt. Initiator und Stifter war der „Chorverband Ludwig Uhland“, dem 123 Musikvereine angehören und der sein 90-jähriges Jubiläum mit dieser Idee gekrönt hat. Auf den Tafeln waren die zehn Gedichte und Lieder: Schäfers Sonntagslied, Abreise, Es zogen drei Burschen, Frühlingsfeier, Der Weiße Hirsch, Das Tal, Hirtenlied, Die Kapelle, Der gute Kamerad und Einkehr. Wovon doch ein paar Lieder den Sängern sehr bekannt waren.

Wir gingen weiter auf dem Spitzbergwegle. Auf dem Sattel kurz vor der Wurmlinger Kapelle lud eine wunderschön gelegene Grillstelle zur Mittagsrast. Wir waren nicht allein, es war eine Gruppe Kinder mit Betreuern anwesend. Einen Besuch der Wurmlinger Kapelle liessen sich die Wanderer nicht entgehen und genossen den sagenhaften Rundblick. Von da an ging s bergab wieder auf dem Spitzbergwegle. Dieser Premium Spazierwanderweg mit dem Namen „Hirschauer Spitzbergwegle“ wurde im letzten Jahr von Tourismusminister Wolf eingeweiht. Auf diesem wanderten wir Richtung Tübingen. Dieser Weg zeichnet sich durch seine atemberaubenden Naturschönheiten und herrliche Panoramablicke aus und führte uns über den Hirschauer Berg mit ehemaligen Weinbergen, mit steilen terrassierten Trockenmauern und Streuobstwiesen zum Rast- und Spielplatz Holzacker. Dort verließen wir das Spitzbergwegle und gingen über Wiesen zu einer abgelegenen abenteuerlichen Schlucht. Auf dem Radweg angekommen, folgten wir diesem bis zum Neckarkanal und gingen links entlang zu unseren Autos beim Campingplatz. Die Einkehr fand im Gasthaus Hirsch in Tübingen- Kilchberg statt. Bei der Wirtin fühlten wir uns gleich wohl. Das Essen wurde sehr gelobt. Zum Ausklang sangen wir ein paar Lieder. Auch in heimischen Gefilden lohnt es sich eine Wanderung zu machen, nicht jeder kennt alles.

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Kommt ein Tenor nach der Singstunde ins Wirtshaus und sagt am Stammtisch mit gestütztem Organ: "Ich habe meine Stimme versichern lassen." Kurze Stille. Dann fragt einer: "Und? Wieviel hast Du bekommen?"
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